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HSV: Hunt hadert, Sorgen um "Papa"

HSV-Profi Aaron Hunt haderte mit seinem verschossenen Elfer
HSV-Profi Aaron Hunt haderte mit seinem verschossenen Elfer
Foto: © getty, Stuart Franklin
19. Februar 2017, 11:51

Der Hamburger SV hat gegen den SC Freiburg den vierten Pflichtspielsieg in Serie denkbar knapp verpasst. HSV-Sportchef Jens Todt sprach nach dem 1:1 dennoch von einem Punktgewinn.

Aaron Hunt zwirbelte verlegen an seinem Vollbart, während er sich immer wieder für seinen kapitalen Fehlschuss entschuldigte. "Das war sicher mein schlechtester Elfmeter, den ich in der Liga geschossen habe", sagte der Pechvogel des Hamburger SV nach dem 2:2 gegen den SC Freiburg. Die leichtfertig vergebene Chance auf Big Points im Kampf um den Klassenerhalt schmerzte. Noch bitterer könnte jedoch ein Ausfall von Hoffnungsträger Kyriakos Papadopoulos werden.

"Wir müssen abwarten, was die Untersuchungen ergeben", sagte Trainer Markus Gisdol über seinen Leistungsträger, der früh mit einer Schulterverletzung vom Platz gemusst hatte. Der Grieche konnte die viel diskutierten Szenen aus der 88. Spielminute nur noch von der Bank aus verfolgen.

Gregoritsch verteidigt Hunt

Im teaminternen Streit um die Ausführung mit Michael Gregoritsch setzte sich Hunt noch entschlossen durch - beide Offensivmänner hatten mit einem Ball in der Hand bereitgestanden. Doch dann versagten dem früheren Bremer im Duell mit Freiburgs Torwart Alexander Schwolow die Nerven. "Ärgerlich, aber wir machen ihm keinen Vorwurf", sagte Gisdol.

Künftig will er die Schützen klar vorgeben, um die wenig förderlichen Diskussionen auf dem Platz zu vermeiden. Der verhinderte Schütze Gregoritsch gab Hunt Rückendeckung und sprach von "Pech", auch wenn er "natürlich gern" selbst geschossen hätte.

Todt spricht von "Punktgewinn"

Statt sich auf drei Punkte vom Relegationsplatz 16 abzusetzen, bleibt der Vorsprung der Hamburger auf die Gefahrenzone hauchdünn, die Abstiegsgefahr weiter akut. Die zweimalige HSV-Führung durch Hunt (15.) und Gregoritsch (57.) reichte nicht, insgesamt machte Freiburg den gefestigteren Eindruck. Die Treffer von Maximilian Philipp (23.) und Vincenzo Grifo (72.) - jeweils auf Vorlage von Nils Petersen - waren folgerichtig.

"Es ist für mich ein Punktgewinn, Freiburg war dem Führungstor nah", sagte HSV-Sportchef Jens Todt, der in seiner Analyse mit Freiburgs Trainer Christian Streich übereinstimmte: "Wir können zufrieden sein, sind es aber nicht ganz", sagte Streich.

Vertragsgespräche aufgeschoben

Das Spiel der Hamburger litt unter den kurzfristigen Ausfällen von Bobby Wood - Gisdols nominellem Elfmeterschützen - und von Topvorbereiter Nicolai Müller (beide muskuläre Probleme). Als dann auch noch Papadopoulos abwinkte, nahmen die Sorgenfalten auf Gisdols Stirn zu.

Dass die Hanseaten trotz der Rückschläge bis zum Schluss auf drei Punkte spielten, unterstrich die Entwicklung als Team, die sich der HSV-Trainer auf die Fahne schreiben darf. Als Belohnung winkt eine Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrags. Doch Gisdol lässt sich nicht drängen. "Wir sind nach wie vor in einer extrem prekären Situation. Da kann nicht mein Vertrag das Thema Nummer eins sein", sagte er bei "Sky": "Die Konzentration liegt absolut bei der Mannschaft."

Und die spielt am kommenden Samstag bei Bayern München.

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