In der Bundesliga liegt man punktgleich mit dem FC Bayern auf Rang zwei, im Pokal wurden bislang alle Hürden erfolgreich gemeistert und in der Champions League sammelte Borussia Dortmund neun Punkte aus den ersten vier Spielen. Kurz: Der BVB blickt auf einen starken Start in die Saison. Dass man im Winter personell noch einmal nachjustiert, ist aber offenbar dennoch nicht ausgeschlossen.
Wird der BVB in der anstehenden Wintertransferperiode noch einmal tätig? Ausgeschlossen ist das zumindest nicht, wie Sportdirektor Ole Book am Mittwoch vor dem Champions-League-Duell gegen Betis Sevilla bei "DAZN" bestätigte.
"Wir werden sehen, was möglich ist. Natürlich gibt es immer wieder Themen, die man beobachtet. Das ist unser Job. Das machen wir rund ums Jahr, jeden Tag, den ganzen Tag. Das ist einfach unsere Aufgabe und Verantwortung. Ob dann etwas möglich ist, wird man sehen. Das hängt mit Sicherheit auch davon ab, ob wir noch Verletzungen haben. Momentan sind Gott sei Dank alle gesund. Da kann immer etwas dazwischenkommen. Aber wir sind schon sehr glücklich mit dem Kader, den wir gerade haben."
Worte, die nach dem Spiel durchaus noch eine andere Bedeutung bekommen könnten. Denn Topstürmer Serhou Guirassy musste gegen die Spanier verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Die BVB-Verantwortlichen gehen zwar nicht vom Schlimmsten aus, eine offizielle Diagnose ist aber noch nicht bekannt.
Book bestätigt Kader-Schwachstelle des BVB
Sollte Guirassy schon bald wieder fit sein, blieben die defensiven Flügel mit Sicherheit die größte Baustelle im Kader der Schwarzgelben. Mit Julian Ryeson und Daniel Svensson ist man zwar stark besetzt, an Alternativen mangelt es allerdings.
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"Vielleicht ist es kein ganz großes Geheimnis, dass wir nicht zu viele Außenverteidiger haben. Das kann natürlich immer mal eine Position sein. Da darf bis dahin nicht ganz viel passieren", wies auch Book auf diesen Missstand hin. Insgesamt sei der aber der Meinung, dass die Borussen "auch in der Breite ausreichend aufgestellt sind".
Im Saisonverlauf half mit Maximilian Beier ein Offensivspieler bereits mehrfach als Backup für Svensson aus, diese Option kommt aber eigentlich nur infrage, wenn Trainer Niko Kovac auf eine Dreierkette setzt.




















































