Knapp eineinhalb Jahre nach seinem Wechsel vom FC Bayern zu Galatasaray sieht sich Leroy Sané immer schärferer Kritik ausgesetzt.
"Vielleicht sollten wir mal die Fans fragen, wie gefrustet die sind, dass ein deutscher Nationalspieler kommt, und wie lang ist er jetzt dort? 18 Monate? Der Return ist sehr überschaubar", sagte "Sky"-Experte Didi Hamann mit Blick auf die überschaubaren Leistungen des Offensivakteurs in Istanbul.
Sané steht für Galatasaray erst bei sieben Toren und neun Vorlagen in 57 Pflichtspielen. Zwar überwies der türkische Top-Klub keine Ablöse für ihn an den FC Bayern, weil sein Vertrag dort im vorvergangenen Sommer ausgelaufen war. Sané soll am Bosporus aber zu den Spitzenverdienern zählen.
Hamann rechnet damit, dass sich der 30-Jährige bald einen neuen Verein suchen muss. "Wenn du die Fans in Istanbul fragst, dann sagen die, lieber heute weg als morgen. Und da ist er selbst schuld. Was er vorhat, weiß ich nicht", so der 53-Jährige.
Im europäischen Fußball oder gar einer Top-Liga sieht Hamann Sané jedenfalls nicht mehr. Er nannte Saudi-Arabien oder die MLS als mögliche Wechselziele des früheren Schalkers.
FC Bayern in der Causa Sané mit "großem Glück"
Den FC Bayern, der Sanés Kontrakt gerne verlängert hätte, sieht Hamann als Gewinner in der Angelegenheit.
"Er hätte auch in München bleiben können, aber ich glaube, die Bayern sind mit großem Glück vorbeigeschrammt an dieser Geschichte. Dass er nicht mehr in der Lage ist, Mannschaften zu helfen, das hat man in den letzten 18 Monaten gesehen", ätzte der Ex-Profi.
Auch Mario Basler hatte zuletzt klare Worte in der Causa Sané gefunden. Zu Galatasaray sei dieser "nur wegen Geld" gegangen, behauptete der 57-Jährige in seinem Podcast "Basler ballert".
Sané sei "einfach nicht so gut, wie er gemacht wird. Der hat ein Talent gehabt, das hat er verschleudert", kritisierte Basler.































