Nach dem 2:3 in der Champions League gegen Manchester City entzündet sich rund um RB Leipzig einmal mehr eine Diskussion rund um Trainer Martin Demichelis. Ist der Ex-Profi schuld an der Niederlage, weil er wichtige Spieler wie Christoph Baumgartner oder Antonio Nusa auswechselte und damit möglicherweise die Statik des Spiels veränderte?
"Die Trainer-Thematik wird mir persönlich zu heiß gekocht", sagte Baumgartner zu dieser Frage. "Was soll er machen? Nur einmal wechseln? Mich musste er runternehmen. Ich habe mich zwar super gefühlt, aber das war so abgesprochen. Es sind auch gute Jungs reingekommen."
Der Arbeitstag des Österreichers war bereits nach 57 Spielminuten beendet. Nusa, der in der 61. Minute den Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2 erzielt hatte, musste nach 74 Minuten das Feld verlassen. Nur vier Zeigerumdrehungen später gelang Erling Haaland der Siegtreffer für die Gäste.
Die Niederlage sei "extrem bitter", sagte Baumgartner bei "DAZN". "Wir haben über weite Strecken echt ein gutes Spiel gemacht, haben alles reingelegt. Es tut so weh, dass wir das Spiel verlieren. So ein Spiel hier zu Hause, da musst du auf jeden Fall zumindest einen Punkt mitnehmen."
"So ist der Fußball. Meiner Meinung nach haben wir heute mehr als einen Punkt verdient", betonte Demichelis. "Wir haben eine brutale Leistung gebracht gegen den Zweiten der Premier League, der wahrscheinlich bis zum Ende um den Titel kämpfen wird."
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RB Leipzig muss "einfach Punkte holen"
Für RB war es die dritte Niederlage im vierten Champions-League-Spiel 2026/2027. "Du musst einfach Punkte holen. Es werden Spiele kommen, in denen wir auf jeden Fall die Chance haben, zu punkten. Ich habe nach wie vor den Glauben an die Mannschaft, dass wir auch in der Champions League mehr Punkte holen können. Wir wissen, dass es ungefähr zehn Punkte brauchen wird. Also müssen wir abliefern", forderte Baumgartner mit Blick auf die weiteren Partien in der Königsklasse.
"Es ist ein trauriger Moment, weil wir nach so einer guten Leistung verloren haben", sagte Demichelis. "Aber die Spieler müssen selbst von so einer Leistung überzeugt sein. Wir haben gegen eine brutale Mannschaft gespielt. Deswegen müssen sie von heute viel lernen und viele Dinge mitnehmen. Es geht immer weiter."




















































