Am 4. Spieltag der Champions-League-Saison 2026/2027 kassierte der VfB Stuttgart seine erste Niederlage. Beim 0:2 gegen Galatasaray lief für die Schwaben quasi alles schief. Entsprechend enttäuscht waren die Beteiligten nach dem Schlusspfiff im Hexenkessel von Istanbul. Die Stimmen von "DAZN":
Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...
... zur Pleite bei Galatasaray: "Man muss sich einfach den Verlauf des Spiels anschauen. Wir haben eine gute Chance, in Führung zu gehen. Wir hatten davor auch schon ein, zwei ganz gute Durchbrüche am Flügel, waren im letzten Drittel, waren gefährlich. Ich hatte das Gefühl, das Spiel ist gerade so auf unserer Seite. Und in genau dieser Phase, muss man im Nachhinein sagen, verlieren wir das Spiel, kriegen wir zwei Tore. Es ist bitter und unnötig. Ich glaube, dann war es ein offenes Spiel. Das Ergebnis hat nicht wirklich zur ersten Halbzeit gepasst. In der zweiten Halbzeit kann ich einfach nur den Hut ziehen vor der Leistung, die die Jungs gezeigt haben. Sie haben alles auf dem Platz gelassen. Das Ding wollte irgendwie nicht rein. Es wäre sehr spannend gewesen, zu sehen, was passiert wäre, wenn wir ein Tor machen. Es gab genug Möglichkeiten. Aber das sind natürlich alles Dinge, die dazugehören, um so ein Spiel hier bei Galatasaray zumindest nicht zu verlieren. Es ist bitter, es sind gemischte Gefühle gerade bei mir."
... zur Verletzung von Atakan Karazor: "Das ist ein Pferdekuss. Er konnte nicht mehr richtig auftreten. Dann muss man sagen, hat Spalti, unser Junger, einfach ein Riesenspiel gemacht. Hat sein Herz in die Hand genommen und hat abgezockt gespielt wie ein Alter. Das war sicher eine sehr positive Geschichte des heutigen Spiels. Er hat sich heute definitiv beworben für weitere Einsätze."
Chris Führich (VfB Stuttgart) ...
... zur Pleite bei Galatasaray: "Wir haben sehr, sehr viel investiert. Wir starten genauso, wie wir uns das vorgenommen haben. Riesenchance von Jamie - wenn der reingeht, ist natürlich eine andere Ausgangssituation. Dann kassieren wir das 0:1, weil wir ein bisschen zu passiv sind. Natürlich entwickelt sich dann hier eine Energie, die man auch erst mal aushalten muss. Danach fällt direkt das zweite Gegentor. Wir fangen uns dann ganz gut. In der zweiten Halbzeit spielen wir ein gutes Spiel mit vielen Chancen. Ein paar Situationen, die wir zwar besser ausspielen können, aber am Ende hat uns das Tor gefehlt. Schade mit dem Abseitstor. Das hätte noch mal ein Wendepunkt sein können. War es jetzt aber nicht. Aber wir haben alles reingehauen, alles investiert und wir können hier trotzdem mit viel Positivem runtergehen."
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... zur Atmosphäre in Istanbul: "Es hat ein bisschen gebraucht, sich daran zu gewöhnen. Es ist ganz schön ordentlich für die Ohren. Aber man zieht daraus auch Energie und investiert dann noch mehr. Am Ende hat es aber nicht gereicht. Glückwunsch an Galatasaray."
... zur Verletzung von Atakan Karazor: "Bitter für ihn. Er hat sich an den Oberschenkel gefasst. Ich habe jetzt noch nicht mit ihm gesprochen. Ich hoffe natürlich, dass es nicht allzu schlimm ist. War ein bisschen bitter für ihn. Wir hoffen alle, dass es nicht mehr ist."
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... zur Chancenverwertung: "Da hat nicht viel gefehlt. Wenn man die Chance von Jamie sieht: Mehr Pech kann man auch nicht haben. Sonst gab es viele Situationen, Schüsse, Abschlüsse, die knapp vorbei waren. Mein Schuss war auch drin, aber hat am Ende nicht gezählt. Klar müssen wir uns das anschauen und daraus mehr machen, wenn man hier punkten möchte. Ist ganz klar. Wir nehmen das Positive mit und schauen nach vorne. Wir sind sehr gut in die Champions League gestartet und lassen uns davon jetzt nicht von unserem Weg abbringen."
Ermedin Demirovic (VfB Stuttgart) ...
... zur Pleite bei Galatasaray: "Für mich war es allgemein ein sehr besonderes Spiel. Ich war das erste Mal in der Türkei. Überragende Atmosphäre. So eine Lautstärke und so einen Support habe ich wirklich noch nie erlebt. Nichtsdestotrotz war es natürlich ein Champions-League-Spiel, das wir gewinnen wollten. Das hat am Ende leider nicht geklappt, aber wir werden weitermachen."
... zur hitzigen Atmosphäre auf dem Platz: "Das gehört zu so einem Spiel einfach dazu. Wir wussten, wie laut es wird. Wir wussten, dass eine aggressive Stimmung herrschen wird. Wir wollten dagegenhalten. Wir wussten, dass wir uns jetzt nicht klein machen dürfen und wie kleine Kinder agieren dürfen, sondern wir wollten schon dagegenhalten. Das haben wir auch gemacht. Eine Rudelbildung kommt dann zustande. Ich glaube aber nichtsdestotrotz, dass nach dem Spiel auch alles erledigt war. Da gibt es keine Dinge, die jetzt langgezogen wurden. Das war wirklich nur im Spiel, was dazugehört."
... zu seinem beinahe erfolgten Wechsel zu Galatasaray: "Ich habe es jetzt nicht wirklich als Vorstellung hier gesehen. Ich wollte für den VfB ein gutes Spiel machen. Ich wollte das Spiel gewinnen. Ich hätte am liebsten noch ein Tor gemacht und der Mannschaft so geholfen. Deswegen habe ich mich gar nicht damit befasst, dass ich mich hier irgendwie vorstellen könnte. Natürlich hatte ich Kontakt und ich habe auch sehr viel Respekt gegenüber dem Verein. Aber nichtsdestotrotz wollte ich das Spiel schon gewinnen."



















































