Schlechte Nachrichten für das DFB-Team: BVB-Star Nico Schlotterbeck muss verletzungsbedingt vorzeitig von der deutschen Nationalmannschaft abreisen.
Der DFB bestätigte am Mittwochnachmittag, dass sich der Innenverteidiger "eine Außenbandverletzung im rechten Sprunggelenk" zugezogen hat. Die laufende Länderspielphase ist für Schlotterbeck damit vorzeitig beendet. Die Nationalmannschaft trifft in der Nations League noch auf Serbien (Donnerstag, 20:45 Uhr) sowie Griechenland (Sonntag, 20:45 Uhr).
Der 26-Jährige hatte sich am Mittwoch im Training verletzt. "Bild" zufolge ist keine Operation nötig. Schlotterbeck soll bei Borussia Dortmund weiter behandelt werden. Hinter einem Einsatz beim kommenden BVB-Heimspiel gegen Werder Bremen (9. Oktober) stünde ein Fragezeichen, heißt es.
"Das war einfach unglücklich. Alle weiteren Infos - da macht es mehr Sinn, wenn das die medizinische Abteilung des Vereins oder unsere gibt. Ich hoffe, dass es nicht so lange dauert", äußerte sich Bundestrainer Jürgen Klopp auf der DFB-Pressekonferenz am Mittwoch zur Personalie.
Schlotterbeck schon wieder im Verletzungspech
Schlotterbeck hatte sich erst im Sommer bei der Fußball-Weltmeisterschaft einen Innenbandanriss im linken Sprunggelenk zugezogen. Für den Abwehrmann war das Turnier bereits nach dem zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste (2:1) gelaufen.
Schlotterbeck hat in dieser Saison erst zwei Pflichtspiele für den BVB absolviert. Der Dortmunder kam in der Nationalmannschaft beim Klopp-Debüt gegen die Niederlande über 90 Minuten zum Einsatz. Bei der 0:1-Niederlage gegen Griechenland erhielt der Linksfuß eine Pause.
Mehr dazu:
Jeltsch vor Debüt in der Nationalmannschaft
Der ursprüngliche Plan hatte vorausgesehen, dass Schlotterbeck auch im zweiten Abschnitt des Viererpacks im DFB-Team bleibt. Doch daraus wird nichts.
Bundestrainer Klopp stehen für die beiden kommenden Spiele Waldemar Anton (Borussia Dortmund), Finn Jeltsch (VfB Stuttgart) und Malick Thiaw (Newcastle United) für die Innenverteidigung zur Verfügung. "Sky"-Informationen zufolge wird es keine Nachnominierung geben.
Jeltsch könnte bereits am Donnerstagabend in München zu seinem Länderspieldebüt in der Nationalmannschaft kommen.










