Nach der Entlassung von Christian Titz sollte Sandro Wagner den kriselnden Zweitligisten Hannover 96 wieder in die Spur bringen, der neue Trainer legte bei den Niedersachsen jedoch einen brachialen Fehlstart hin. Angeblich muss der 38-Jährige nun bereits um seinen Job zittern, ebenso wie Geschäftsführer Jonas Boldt.
Noch kein Sieg, dazu die Pleite im Derby - seine ersten Wochen in Hannover dürfte sich Sandro Wagner ganz anders vorgestellt haben. Im Umfeld wächst die Ungeduld.
Wie "Bild" berichtet, könnte der Übungsleiter bei 96 schon bald wieder Geschichte sein. Wagners Zukunft hängt offenbar an Geschäftsführer Jonas Boldt, der den Ex-Nationalspieler als Nachfolger von Christian Titz installiert hatte und dadurch selbst ins Kreuzfeuer geraten ist.
Es gebe "intern große Zweifel" an dem 44-Jährigen, der erst im Sommer an der Leine aufgeschlagen war, seine erste Transferperiode allerdings gehörig in den Sand setzte. Klub-Patron Martin Kind habe sich gar von Boldt "abgewendet".
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Auf "Bild"-Nachfrage sagte er: "Wir dürfen nicht absteigen. Dann hätte ich 30 Jahre umsonst gearbeitet. Das kann ich nicht akzeptieren."
Wagner gibt sich weiter kämpferisch
Sollte Boldt gehen müssen, könnten auch Wagners Tage in Hannover gezählt sein. Der desolate Auftritt bei der Derbypleite in Braunschweig hat dem Ansehen des Coaches schwer geschadet.
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Vor dem DFB-Pokal-Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (Mittwoch, 20:45 Uhr/Sky) gab er sich noch kämpferisch. Das Team sei "heiß, morgen ein anderes Gesicht zu zeigen als am letzten Wochenende", so Wagner: "Wir wollen morgen unbedingt ein gutes Spiel machen, unbedingt eine Runde weiterkommen und eine gute Energie auf den Platz bringen."
Das von Krawallen begleitete 0:2 in Braunschweig ärgere ihn "gewaltig, das können wir auch nicht wiedergutmachen", gestand der frühere Mittelstürmer, der grundsätzlich dennoch an den Turnaround glaubt: "Das wird gut, ich bin mir ganz sicher. Durch harte Arbeit wird das gut."
Im Verein scheint es daran aber wachsende Zweifel zu geben.


























