Auch wenn die Gerüchteküche selten schläft, sind konkrete Ansagen zu Star-Transfers eher die Ausnahme. Aus der Türkei lassen sich nun allerdings Töne vernehmen, die alles andere als zurückhaltend sind: Im Fokus: Serhou Guirassy vom BVB.
Serhou Guirassy ist seit zwei Spielzeiten der eindeutig beste Torschütze des BVB. 60 Tore in 90 Pflichtspielen sprechen eine mehr als klare Sprache. Allerdings deutet sich immer mehr an, dass sich die Zeit des Guinneers bei den Schwarzgelben ihrem Ende entgegen neigt.
Seit Tagen schießen immer wieder Spekulationen um den 30-Jährigen ins Kraut. Vor allem Fenerbahce aus der Türkei wurde immer wieder als heißer Anwärter auf einen Deal genannt. Antriebsfeder des Interesses: die Präsidentschaftswahl beim Klub aus Istanbul.
Nachdem zuletzt schon das Portal "fussballdaten.de" von "gut informierten" Quellen erfahren haben wollte, dass Präsidentschaftskandidat Aziz Yıldırım den Fans einen Transfercoup versprochen haben soll und es sich dabei um Guirassy handeln soll, legt nun mit Hakan Safi ein anderer Anwärter auf das Amt mit einer extrem offensiven Aussage nach.
"Liebe Fenerbahce-Fans, wir werden in Kürze Transferankündigungen machen. Ihr werdet die Vision, die wir in der letzten Wahlwoche präsentiert haben, deutlich erkennen. Wir sind hier, um Fenerbahce zum Meister zu machen", zitiert "Fanatik" Safi. Damit aber nicht genug: Guirassy kommt sehr konkret zur Sprache.
"Wer auch immer die Wahl gewinnt, wird sich Guirassy sichern"
"Ich verfolge seine Entwicklung schon lange. Wer auch immer die Wahl gewinnt, wird sich Guirassy sichern. Deshalb werde ich ihn, so Gott will, verpflichten", soll Safi vollmundig versprochen haben.
Guirassys Vertrag beim BVB endet erst 2028, soll aber eine Ausstiegsklausel beinhalten, die einen Abschied gegen Zahlung von 40 Millionen Euro ermöglicht. Die "Bild" berichtet allerdings, dass diese nur für einige Klubs gültig ist, Fenerbahce soll nicht zu diesen gehören und müsste daher frei mit den Dortmundern verhandeln.
Offiziell betonte BVB-Sportdirektor Ole Book zuletzt in einer Medienrunde zwar, dass der BVB "wirtschaftlich verantwortungsvoll handeln" müsse und immer damit rechne, dass Offerten für die eigenen Spieler eintrudeln. Konkret auf Guirassy angesprochen, erklärte Book aber auch: "Mit seinen Toren ist er sehr, sehr wichtig. Es ist also nicht unser Plan und nicht unsere Prämisse, zu sagen, dass wir ihn abgeben wollen. Dennoch gilt auch hier: Wenn außergewöhnliche Angebote eingehen, wird man darüber nachdenken."





























