114 Tore, magere 13 Gegentreffer, ein 8:0 zum Saisonabschluss - und dennoch den Aufstieg verpasst. Die Fußball-Frauen von Borussia Dortmund haben ihr Ziel, Aufstieg in die 2. Bundesliga, trotz irrer Zahlen knapp verpasst. Stadessen startet die U21 des 1. FC Köln 2026/27 eine Klasse höher. Für den BVB stehen in der kommenden Spielzeit hingegen ein Derby und neue Starpower auf dem Programm.
Nach dem Aufstieg des FC Schalke 04 in die Fußball-Bundesliga kommt es 2026/27 bei den Männern endlich wieder zum prestigeträchtigen Ruhrpottduell zwischen den Knappen und dem BVB. Auch auf die Frauen der Borussen wartet im kommenden Spieljahr ein Duell mit Königsblau, auf das man aber wohl nur zu gerne verzichtet hätte.
Trotz eines 8:0-Kantersiegs gegen Vorwärts Spoho Köln verpassten die Fußballerinnen des BVB am letzten Spieltag der Regionalliga West den Aufstieg in Liga zwei. 66 Punkte der Schwarzgelben toppte die U21 des 1. FC Köln, die sich in der finalen Runde mit 2:0 bei Absteiger Borussia Mönchengladbach II durchsetzte.
BVB möchte "schnellstmöglich in die erste Liga"
Damit steht nicht nur fest, dass die BVB-Frauen in der kommenden Saison auf Aufsteiger FC Schalke 04 treffen, sondern auch, dass mit Alexandra Popp eine echte deutsche Fußball-Legende ihre Fußball-Schuhe in der Regionalliga schnüren wird.
Die 35-Jährige, die unter anderem 145 Länderspiele bestritt, hatte bereits im März bekanntgegeben, dass sie sich ihrem Herzensverein BVB anschließen wird.
"Man kennt den Plan von Borussia Dortmund: Sie möchten schnellstmöglich in die erste Liga", hatte Popp zu ihren Ambitionen beim BVB gesagt. Sie wolle helfen, "dass man sich so schnell wie möglich in der ersten Liga wiederfindet und sich dort etabliert".
Der Aufstieg in die Bundesliga wird nun allerdings frühestens zur Saison 2028/29 möglich sein. Popp wird sicher alles daran setzen, dass es auch dazu kommt.










