Borussia Dortmund hat die Bundesliga-Saison 2025/2026 als Vizemeister beendet, dennoch herrschte rund um den Verein nach Saisonende nicht nur Zufriedenheit. Der frühere BVB-Profi Thomas Helmer legt den Winger in die Wunde.
"Die Fans sind nicht glücklich, weil die Mannschaft keinen attraktiven Fußball spielt", äußerte der Europameister von 1996 im Interview mit "LeoVegas" direkte Kritik an der Performance der Schwarz-Gelben, die 16 Punkte hinter dem souveränen Meister FC Bayern ins Ziel kamen.
Zumindest seien die Ergebnisse "gut" gewesen. "Deshalb wurden sie Zweiter", erklärte Helmer, der von einem "Erfolg in der Liga" sprach. Auch Trainer Niko Kovac habe "gute Arbeit geleistet".
Negativer beurteilte der Ex-Verteidiger das Abschneiden in der Champions League. Dort waren die Westfalen trotz eines 2:0-Siegs im Zwischenrunden-Hinspiel gegen Atalanta Bergamo noch krachend gescheitert. Beim 1:4 in Italien präsentierte sich das Team in desolater Verfassung.
Helmer zeigte sich darüber "etwas enttäuscht, weil das Ausscheiden unerwartet kam". Mit dem Resultat sei man beim BVB "nicht zufrieden" gewesen, "genauso wenig wie mit dem Pokal". Hier war im Achtelfinale gegen Bayer Leverkusen (0:1) Endstation.
Zweifel an Sancho-Rückkehr zum BVB
In der kommenden Saison will die Borussia einen neuen Anlauf auf die Meisterschale wagen. Erschwert wird das Unterfangen freilich durch den Umbruch im Kader.
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"Es wird viele Veränderungen geben", warnte auch Helmer: "Sie müssen viele neue Spieler holen, um nächstes Jahr wieder das gleiche Niveau in der Champions League zu erreichen. Das wird sehr schwierig."
Als mögliche Verstärkung würde der ehemalige Dortmunder den immer wieder am Signal Iduna Park gehandelten Jadon Sancho sehen, der bei Manchester United keine Zukunft mehr hat.
"Bei einem ablösefreien Transfer würde ich sagen: Ja, ja, ja", warf Helmer ein, immerhin kenne Sancho "die Atmosphäre und die Menschen" beim BVB. Der Engländer sei in ganz Deutschland "geliebt" worden. Allerdings: "Ich bin mir nicht sicher, ob es für Borussia Dortmund die richtige Entscheidung wäre."




























