In einem Interview, das nur wenige Stunden vor dem DFB-Pokalfinale für Aufsehen sorgte, bestätigte Ehrenpräsident Uli Hoeneß erneut Zweifel daran, dass der Vertrag von Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern über 2027 hinaus verlängert wird. Immer wieder machen Meldungen über Unstimmigkeiten in der Chefetage des Rekordmeisters die Runde. Aus einem neuen Bericht gehen nun gegenteilige Informationen hervor.
Wie die vereinsnahe "Abendzeitung" berichtet, ist die Zukunft von Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund beim FC Bayern zwar offen, zwischen den Funktionären soll es allerdings - anders als zuletzt in einem "kicker"-Bericht vermeldet - nicht knirschen. Dem Boulevardblatt zufolge ist die Zusammenarbeit in der Führungsetage des Rekordmeisters insgesamt harmonisch.
Zuvor hatte das Fachmagazin in seiner Montagsausgabe vermeldet, dass der Double-Sieger trotz des sportlichen Erfolgs in der abgelaufenen Saison "seit mehreren Monaten keine Einheit mehr" ist. Das Fachmagazin hatte in den vergangenen Monaten immer wieder über den internen Dissens an der Säbener Straße berichtet, unter anderem auch über ein angeblich belastetes Verhältnis zwischen Eberl und Freund.
FC Bayern: Boss-Verlängerung "nur noch Formsache"
Während die beiden Kaderplaner noch hoffen müssen, dass sich der mächtige Aufsichtsrat zu einer Vertragsverlängerung entscheidet, gilt diese bei CEO Jan-Christian Dreesen nach "AZ"-Informationen nur noch als "Formsache". Eberl muss demnach um seinen Job bangen, weil ihm vereinsintern vorgeworfen wird, bei den Verkäufen von Mathys Tel und Kingsley Coman nicht das Maximum herausgeholt zu haben.
Ebenfalls nicht gänzlich unumstritten an der Säbener Straße ist demnach inzwischen auch Uli Hoeneß, der im viel diskutierten "Spiegel"-Interview die Chancen auf eine Vertragsverlängerung mit dem ehemaligen Gladbacher und Leipziger Manager über 2027 hinaus auf lediglich "60 zu 40" bezifferte und bestätigte, dass das mächtige Bayern-Gremium durchaus noch Zweifel habe, ob man die Zussamenarbeit fortsetzen wolle.
Laut "Abendzeitung" sind die Aussagen des Ehrenpräsidents bei seinem Aufsichtsrat-Kollegen Aufsichtsrat "nicht gut angekommen".




























