In den vergangenen Jahren feierte Arminia Bielefeld große Erfolge, bejubelte unter anderem die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga sowie den Einzug ins DFB-Pokalfinale im vergangenen Jahr. Mit dem Klassenerhalt in der zweiten Liga letzte Woche haben die Ostwestfalen auch in der Spielzeit 2025/2026 ihr primäres Saisonziel als Aufsteiger erreicht. Cheftrainer Mitch Kniat muss jetzt trotzdem gehen.
Diese Entscheidung kam auch für viele Anhänger von Arminia Bielefeld ziemlich überraschend: Der DSC und sein bisheriger Cheftrainer Mitch Kniat gehen nach drei gemeinsamen Jahren fortan getrennte Wege.
Wie der Klub am Samstag offiziell mitteilte, wurde die Zusammenarbeit nach intensiven Gesprächen und einer umfassenden Analyse der sportlichen Zukunft einvernehmlich beendet. Auch die Co-Trainer Dani Jara und Janik Steringer verlassen den Verein.
Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel würdigte die Erfolge des 40-Jährigen in einer offiziellen Stellungnahme: "Wir bedanken uns bei Mitch und seinem Team für die geleistete Arbeit in den vergangenen drei Jahren. Es waren sehr intensive und prägende Jahre, in denen wir gemeinsam sehr viel erreicht und Stadt sowie Verein mit herausragenden Erfolgen begeistert haben", so Mutzel.
Letztlich seien beide Seiten bei der langfristigen Ausrichtung jedoch zu unterschiedlichen Einschätzungen gekommen. "Nach mehreren Gesprächen und der gemeinsamen Analyse haben wir uns auch über die weiteren Entwicklungsschritte ausgetauscht und festgestellt, dass wir bei der Zukunftsplanung nicht deckungsgleich sind", sagte Mutzel weiter. Deshalb habe man sich gemeinsam entschieden, "die Zusammenarbeit mit dem positiven Saisonabschluss und dem Erfolg des Klassenerhaltes zu beenden".
Kniat "dankbar für die Zeit"
Kniat hatte Arminia im Sommer 2023 in einer schwierigen Phase nach dem Absturz in die 3. Liga übernommen. Schon im ersten Jahr gelang der Klassenerhalt, ehe die Bielefelder in der Saison 2024/2025 als Meister zurück in die 2. Bundesliga stürmten. Insgesamt stand Kniat 132 Pflichtspiele lang an der Seitenlinie der Arminia.
Der scheidende Coach blickte selbst emotional auf die Zeit bei und mit der Arminia zurück: "Wenn man sich an den Ausgangspunkt unserer Arbeit vor drei Jahren zurückerinnert, dann ist es einfach sensationell, welche Erfolge wir alle bis heute feiern konnten. Ich bin dankbar für diese Zeit und möchte mich bei allen Mitarbeitern, Verantwortlichen, dem gesamten Staff, unseren Fans und natürlich bei meinen Spielern bedanken. Es war mir jeden Tag eine Freude und eine besondere Erfahrung, für diesen Traditionsverein zu arbeiten", sagte Kniat.
Wer der Nachfolger des Aufstiegstrainer wird, blieb zunächst noch offen.





























