Florentino Pérez bekleidete zwischen 2000 und 2006 sowie seit 2009 das Amt des Präsidenten von Real Madrid. In dieser Zeit gewannen die Königlichen unter anderem acht spanische Meisterschaften und sieben Mal die Champions League. Kurz: Pérez' Name steht in der spanischen Hauptstadt für Erfolg. Die Zeit des 79-Jährigen an der Spitze der Madrilenen könnte sich allerdings ihrem Ende neigen. Ausschlaggebend für den Machtumsturz soll ein sehr ambitionierter Transferplan sein.
Am 14. Mai bestätigte Real Madrid, dass mögliche Kandidaten ihren Anspruch auf das Amt des Präsidenten des Klubs noch bis zum 23. Mai hinterlegen können. Sollte es dann mehr als einen Anwärter geben und diese zugelassen werden, werde man in der Folge Datum und Ort der Abstimmung bekanntgeben.
Inzwischen soll feststehen, dass neben Pérez auch der 37-jährige Enrique Riquelme seinen Hut in den Ring werfen wird. Riquelme ist Präsident des Wasser- und Energiekonzerns Cox, ist seit mehr als 20 Jahren Mitglied im Verein und verfügt über ausreichend Vermögen, um zur Wahl zugelassen zu werden.
Das allein reicht aber natürlich nicht, um an Pérez' Stuhl zu sägen. Daher soll Riquelme an einem gewagten Transferplan arbeiten, der Stimmung für ihn machen soll.
Laut "El Confidencial" plant der Geschäftsmann bei seiner Ernennung zum Präsidenten von Real Madrid, den Fans der Königlichen mit Erling Haaland einen neuen Superstar für die Sturmspitze zu präsentieren. Außerdem soll auf der Trainerbank Jürgen Klopp Real wieder beflügeln. Zu beiden Personalien soll Riquelme bereits Kontakte geknüpft haben.
Beide Vorhaben dürften sich allerdings dennoch keinesfalls leicht umsetzen lassen.

Haaland steht bei Manchester City bis Ende Juni 2034 unter Vertrag und dürfte selbst mit sehr viel Geld nur schwer loszueisen sein. Klopp wiederum arbeitet inzwischen als Global Sport Director im Red-Bull-Fußballkosmos. Gerüchte um eine Rückkehr auf die Trainerbank schießen zwar immer wieder ins Kraut, Klopp selbst verneinte in der Vergangenheit jedoch bereits, dass diese wahr seien.
Dass es bei Real überhaupt zu Präsidentschaftswahlen kommt, liegt daran, dass Pérez nach einer sportlich eher enttäuschenden Saison ankündigte, sich vorzeitig zur Neuwahl zu stellen.































