Bei allen vier Masters-Turnieren des Jahres erreichte Alexander Zverev mindestens das Halbfinale, auch bei den Australian Open war zu Jahresbeginn erst in der Vorschlussrunde Endstation. Kurz: Die deutsche Nummer eins blickt auch ohne Titelgewinn bislang auf ein herausragendes Jahr. Das gilt allerdings nur für die Einzelkonkurrenzen, im Doppel gestaltet sich die Situation deutlich anders.
Als Alexander Zverev im Februar 2026 erstmals im laufenden Tennis-Jahr in Acapulco einen Abstecher in die Doppel-Konkurrenz wagte, gelang dem Hamburger direkt eine Überraschung. Der 29-Jährige gewann an der Seite des Brasilianers Marcelo Melo den dritten Doppel-Titel seiner Karriere - und den ersten gemeinsam mit seinem guten Freund aus Südamerika. Dem Highlight sollten allerdings kaum noch welche folgen.
Nach dem Triumph in Mexiko versuchten Melo/Zverev ihr Glück bei den Masters-Turnieren in Indian Wells, Miami, Monte Carlo und Madrid, beim 500er in München sowie am Montag beim Masters in Rom. Die ernüchternde Bilanz: ein Sieg, sechs Niederlagen. Lediglich in Zverevs Wahlheimat Monte Carlo überraschte das deutsch-brasilianische Duo mit einem Zweisatzsieg gegen den Briten Luke Johnson und Jan Zielinski aus Polen, die bei den Australian Open erst im Halbfinale scheiterten.
Zverev überzeugt im Einzel auch in Rom
Am Montag in Madrid blieb eine weitere Überraschung allerdings aus: Gegen den Kroaten Mate Pavic und Marcelo Arevalo aus Honduras, die gemeinsam schon zweimal die French Open gewinnen konnten, setzte es für Melo/Zverev eine 4:6-3:6-Pleite. Die Favoriten dominierten dabei alle wichtigen Statistiken und setzten sich letztlich verdient durch.
Während sich der 42-jährige Melo seit geraumer Zeit darauf beschränkt, bei größeren Turnieren im Herren- und Mixed-Doppel an den Start zu gehen, liegt Zverevs Augenmerk natürlich eindeutig auf dem Einzel.
Und hier läuft es für die Nummer drei der Welt auch in Rom bislang rund: Am Dienstag trifft Zverev im Achtelfinale auf den Italiener Luciano Darderi (Nummer 20 der Weltrangliste). Die Favoritenrolle liegt dabei eindeutig beim DTB-Star.









