Laura Siegemund ist als einzige Deutsche beim Tennis-Masters in Rom in die dritte Runde eingezogen. Gegen die Weltranglisten-14. Jekaterina Alexandrowa setzte sich die 38-Jährige überzeugend mit 6:4, 6:7 (4:7), 6:1 durch. Zuvor hatte Eva Lys eine Überraschung gegen die viermalige Grand-Slam-Gewinnerin Naomi Osaka verpasst. Am Donnerstag war bereits Tatjana Maria in Runde zwei ausgeschieden, Tamara Korpatsch war in Runde eins gescheitert.
Deutschlands aktuelle Nummer eins Siegemund, die im vergangenen Jahr ins Viertfinale von Wimbledon vorgedrungen war, trifft nun auf Karolina Pliskova (Tschechien). Zuletzt war sie in Indian Wells, Miami und Madrid dreimal in Serie in der zweiten Runde gescheitert. Nun half ihr eine konzentrierte Vorstellung im Entscheidungssatz.
Nach dem souveränen ersten Satz war die Metzingerin dem Sieg schon im zweiten Durchgang zum Greifen nah. Im Tiebreak setzte sich jedoch knapp Alexandrowa durch. Im finalen Satz war die Russin jedoch völlig von der Rolle - Siegemund marschierte durch und nutzte nach knapp drei Stunden ihren ersten Matchball.
Lys bestätigte derweil nach einer zuletzt schwierigen Phase ihren zarten Aufwärtstrend. Nach mehr als zwei Stunden musste sie sich dennoch der Japanerin Osaka geschlagen geben.
Nachdem Lys in Runde eins der Auftaktsieg gegen die britische Weltranglisten-60. Katie Boulter gelungen war, lieferte die 24-Jährige am Freitag großen Kampf und sorgte für ein lange ausgeglichenes Duell. Im Entscheidungssatz brachte Lys dann allerdings keinen eigenen Aufschlag mehr durch - und erlaubte sich obendrein zu viele unnötige Fehler.








