Jannik Sinner dominiert seit Monaten die ATP-Tour und gewann zuletzt fünf Tennis-Masters in Folge. Er schickt sich an, auch beim Heimturnier in Rom den Titel zu holen. Weniger als zwei Wochen vor Beginn der French Open kann den Ausnahmespieler wohl nur noch eines stoppen.
Das zumindest glaubt Trainer-Ikone Patrick Mouratoglou. Er sieht aktuell nur eine echte Gefahr für die beeindruckende Siegesserie von des Südtirolers: Verletzungen. Der renommierte Coach erklärte in einem Instagram-Video, dass den Weltranglistenersten derzeit sportlich kaum jemand stoppen könne.
"Die größte Gefahr für Jannik ist eine Verletzung", sagte Mouratoglou. "Das ist im Moment das Einzige, was ihn stoppen kann. Er ist kein Spieler, der mental übersättigt wirkt."
Der ehemalige Coach von Serena Williams und Naomi Osaka betonte zudem, wie dominant Sinner aktuell auftrete. Der Abstand zur Konkurrenz sei enorm, weshalb der Italiener mit maximalem Selbstvertrauen spiele.
Gleichzeitig warnte Mouratoglou vor den körperlichen Belastungen der kommenden Wochen. Nach dem möglichen Triumph in Rom warten mit den French Open und wenig später Wimbledon Championships die nächsten Großereignisse auf unterschiedlichen Belägen.
"So große Chancen wie Nadal zu seinen besten Zeiten"
Für die French Open räumte Mouratoglou Sinner schon in der vergangene Woche "so große Chancen" ein, "wie Rafael Nadal zu seinen besten Zeiten". Grund dafür ist neben der Dominanz von Sinner wohl auch die Absage von Titelverteidiger Carlos Alcaraz.
Seit seiner Niederlage gegen Jakub Mensik im Viertelfinale der Qatar Open im Februar hat Sinner auf der ATP Tour 26 Matches in Folge gewonnen. Der Italiener triumphierte bei den Masters-1000-Turnieren in Indian Wells, Miami, Monte Carlo und Madrid.
Mit seinem Erfolg gegen Andrea Pellegrino in stellte der 24-Jährige zudem den Masters-Rekord von Novak Djokovic mit 31 Siegen in Serie ein. Im Viertelfinale gegen Andrey Rublev könnte Sinner die Bestmarke nun allein übernehmen.










