Torhüter-Ikone Sepp Maier vom FC Bayern hat ungehalten auf die Spekulationen um ein mögliches DFB-Comeback von Manuel Neuer reagiert.
"Ich glaube, dass viel zu viel Theater deswegen gemacht wird. Wenn er noch spielen will, soll er spielen, aus, fertig. Das müssen Manuel Neuer und der Bundestrainer ganz alleine entscheiden", sagte der 82-Jährige am Rande der Münchner Meisterfeier am Nockerberg. "Er ist doch schon zurückgetreten. Lasst doch das Hin und Her!"
"Sky" hatte zuerst berichtet, dass sich Nagelsmann, DFB-Spordirektor Rudi Völler sowie Neuer auf eine Rückkehr des 40-Jährigen für die WM-Endrunde in Kanada, den USA und Mexiko geeinigt hätten - und zwar als klare Nummer eins vor dem bisherigen Stammkeeper Oliver Baumann.
Auf Nachfrage von RTL/ntv und sport.de wurde die Meldung am Samstagabend aber weder von DFB-Seite noch von Neuers Management offiziell bestätigt.
Maier übte in diesem Zusammenhang auch Kritik an den Medien. "Lasst den Manuel in Ruhe und den Oliver Baumann in Ruhe! Ich finde es unfair von euch, dass ihr immer darauf herumreitet. Julian Nagelsmann hat doch gesagt, er ist die Nummer eins bei der WM."
Neuer vor Comeback? DFB-Boss Neuendorf: "Heute bin ich beim FC Bayern ..."
An den Bundestrainer gerichtet fügte der Weltmeister von 1974 hinzu: "Er soll sagen, der Baumann ist die Nummer eins und der Manuel fährt nicht mit. Ganz einfach ist es dann, so sehe ich das."
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DFB-Präsident Bernd Neuendorf äußerte sich zurückhaltend zur Causa Neuer. "Heute bin ich beim FC Bayern, um die Nationalmannschaft kümmern wir uns dann übernächste Woche nach dem DFB-Pokalfinale. Wir machen das Schritt für Schritt."
Nagelsmann treffe Kader-Entscheidungen "selbstständig", der 38-Jährige habe "die Verantwortung für den sportlichen Bereich", betonte Neuendorf. "Meldungen kommen immer auf, das ist in dem Geschäft so. Wenn sich jemand dazu äußert, dann ist das Julian."
"Ich halte an meiner Eingangsthese fest, dass ich zuerst das Gespräch mit den Spielern suche. Es wird immer zuerst der Spieler kontaktiert, das hat noch nicht stattgefunden", sagte der Bundestrainer.






























