Wie es für Nationalspieler Leon Goretzka nach dem Abgang vom FC Bayern weitergeht, ist nach wie vor völlig offen.
"Ich habe mich wirklich noch nicht entschieden. Ich habe das Glück, in der privilegierten Situation zu sein, dass ich auf etwas 100 Prozent Bock haben und davon überzeugt sein will, wenn ich etwas mache. Daher mache ich mir überhaupt keinen Stress und warte einfach, bis dieses Gefühl entsteht", sagte Goretzka nach dem 5:1-Sieg in seinem letzten Bundesligaspiel für die Münchner gegen den 1. FC Köln bei "Sky".
Der Vertrag des Mittelfeldspielers beim FC Bayern läuft aus. Bereits seit Monaten steht fest, dass sich die Wege trennen. Zuletzt hieß es in übereinstimmenden Berichten, Goretzka stehe vor dem Wechsel zum italienischen Renommierklub AC Milan. Aber auch Interesse aus der englischen Premier League soll es geben.
Zunächst einmal stand für den 31-Jährigen aber der Abschied von der Allianz-Arena und den Fans auf dem Programm - nach acht Jahren beim FC Bayern und zahlreichen Titeln. "Schon der Moment, als ich in der Südkurve stand und mit denen nochmal geredet habe. Das hat mir gezeigt, dass ich hier Teil der Familie war und bin. Das ist etwas, worauf ich stolz bin", sagte der frühere Schalker.
FC Bayern: Goretzka darf die Meisterschale stemmen
Eine besondere Ehre wurde Goretzka bei der Übergabe der Meisterschale zu teil: Kapitän Manuel Neuer ließ ihm den Vortritt. Als erster Spieler stemmte Goretzka die Schale nach oben.
"Ich habe mich am Anfang ganz verlegen noch dagegen gewehrt, weil die Meisterschale für die ganze Saison ist", sagte er. "Das war eine ganz spezielle Bundesliga-Saison, wir haben etliche Rekorde gebrochen. Da sollte es am Ende schon der Mannschaftskapitän sein, der das Ding hochhebt, aber das zeigt auch, was Manu für ein Typ ist. Ich bin ihm sehr dankbar dafür."































