Eintracht Frankfurt sucht einen Nachfolger für den umstrittenen Cheftrainer Albert Riera. Weit oben auf der Liste soll inzwischen ein ehemaliger BVB-Coach stehen.
Dabei handelt es sich laut "Bild" um Mike Tullberg, der beim BVB mehrere Jahre lang im Nachwuchsbereich tätig war, 2025 nach der Trennung vom damaligen Cheftrainer Nuri Sahin aber auch einige Wochen lang die Profis interimsweise betreute. Der 40-Jährige arbeitet derzeit in seiner dänischen Heimat beim FC Midtjylland, den er in dieser Woche zum Pokalsieg im Finale gegen den FC Kopenhagen führte.
Tullberg, dem vor wenigen Tagen nur Außenseiterchancen bei Eintracht Frankfurts Trainersuche eingeräumt wurden, soll jetzt einer von drei Top-Kandidaten der Hessen sein, neben Matthias Jaissle (Al Ahli) und dem früheren SGE-Coach Adi Hütter (zuletzt AS Monaco).
Tullberg und Jaissle sind dem Bericht zufolge nicht zum ersten Mal im Frankfurter Kandidatenkreis. Hütter hatte die Eintracht 2021 in Richtung Borussia Mönchengladbach verlassen. Die damaligen Differenzen sollen aber längst aus dem Weg geräumt sein.
Auf die Frage, ob das 2:2 gegen den VfB Stuttgart bereits Rieras letztes Spiel als Frankfurter Trainer gewesen sei, antwortete der Funktionär ausweichend: "Ich werde heute mit Ihnen nicht über Personalien sprechen."
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Stattdessen kündigte der 45-Jährige zunächst eine umfassende Aufarbeitung der enttäuschenden Entwicklung an.
Ich will erstmal alles sacken lassen. Und dann werden wir natürlich in die Analyse gehen. Das ist ja auch ganz klar. Und dann schauen wir mal, wie wir es angehen", erklärte Krösche.
In der Mannschaft soll Riera keinerlei Rückhalt mehr haben. Auch Eintracht Frankfurts Fans gehen auf die Barrikaden. Mitten im Duell gegen den VfB entrollten die Anhänger ein riesiges Banner mit der Aufschrift: "Nada de gracias, Alberto". Übersetzt bedeutet das: "Danke für nichts, Alberto."






























