Nach dem Verpassen des Champions-League-Finals steht für den FC Bayern noch das Highlight im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart an. Am liebsten bis zum Endspiel in Berlin am 23. Mai will man beim deutschen Rekordmeister auch Klarheit über die Zukunft von Manuel Neuer haben.
Beim FC Bayern drückt man in der Neuer-Frage zaghaft aufs Gaspedal.
"Wir haben immer gesagt, dass wir es nicht endlos herauszögern wollen", sagte Sportdirektor Christoph Freund bei "Sky". Das Tempo darf aber weiterhin der Kapitän des deutschen Rekordchampions vorgeben: "Manu ist der entscheidende Faktor."
Gefragt, ob man gemeinsam mit dem Torhüter bis zum Pokalfinale (23. Mai, 20:00 Uhr) gegen den VfB Stuttgart zu einer Entscheidung kommen möchte, entgegnete der Österreicher: "Es geht in diese Richtung, davon gehe ich aus." Freund schob hinterher: "Die Saison neigt sich dem Ende, das ist unser Ziel."

Neuer-Zukunft beim FC Bayern: Gehalt und Urbig-Rolle zentrale Fragen
Der FC Bayern hatte seinem Stammtorwart und Führungsspieler betont viel Zeit gegeben, um über eine weitere Vertragsverlängerung nachzudenken. Vor allem nach Neuers Glanzleistung im Champions-League-Viertelfinale bei Real Madrid war über eine mögliche Fortsetzung seiner Karriere eifrig diskutiert worden. Verlängert er, geht er beim FC Bayern in seine 16. Saison.
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Freund hatte zuletzt Anfang Mai verraten, dass eine Einigung auf ein weiteres Vertragsjahr noch nicht fix beschlossen sei. "Wir sprechen mit Manu. Man spricht mit seinem Umfeld, mit seinem Berater", sagte Münchner Sportdirektor.
Ein wichtiges Thema in den Verhandlungen der Bayern-Bosse mit dem Management von Neuer ist neben dem Jahresgehalt, das geringer als bisher ausfallen soll, auch die Zukunft von Jonas Urbig. Der 22-Jährige wird unter Trainer Jonas Kompany zur Nummer eins nach Neuer aufgebaut und soll künftig noch häufiger spielen. In der laufenden Saison bekam der Ex-Kölner immer wieder Bewährungschancen zwischen den Pfosten.






























