Borussia Dortmund ist nicht nur im Fußball hoch ambitioniert, auch in anderen Sportarten gibt es ehrgeizige Ziele. Um diese zu erreichen, plant der BVB nun ein millionenschweres Bauprojekt.
Das Vorhaben: die Errichtung einer 3000 Zuschauer fassenden Multifunktionshalle in unmittelbarer Nähe zum Signal Iduna Park, vor allem als Spielstätte für die erfolgreichen Handball-Frauen sowie die Tischtennis-Abteilung.
"Wir haben im Vorstand beschlossen, und darüber bin ich froh und freue mich darauf, dass wir versuchen werden, die lange avisierte Sporthalle in Eigenleistung zu bauen", bestätigte BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke gegenüber den "Ruhr Nachrichten".
Als möglichen Bauplatz hat der BVB eine Freifläche hinter der 1980 eröffneten Helmut-Körnig-Halle ausgemacht. Ein Planungsbüro wurde bereits mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt, auch konkrete Baupläne sollen schon entstehen.
Und: Gespräche mit der Stadt Dortmund über die Umsetzung des Vorhabens sind dem Regionalblatt zufolge für Mai angesetzt.
"Alles, was den Spitzensport betrifft hier in Dortmund, sollte dort gebündelt sein. Da sind die Stellplätze da, da ist die Infrastruktur für den ÖPNV da", betonte Watzke.
Nimmt der BVB bis zu 20 Mio. Euro in die Hand?
Günstig wird das Vorhaben für den BVB aber wohl nicht. Laut "Ruhr Nachrichten" würden die Baukosten zwischen 15 und 20 Millionen Euro betragen.
Klar ist: Handlungsbedarf besteht. Aktuell spielen die Dortmunder Handballerinnen in der Sporthalle Wellinghofen, die Anforderungen an den Bundesliga-Spielbetrieb oder gar Auftritt auf internationalem Parkett nicht erfüllt. Die BVB-Frauen müssen daher immer wieder in die Helmut-Körnig-Halle oder gar ins benachbarte Hamm ausweichen.
Für Watzke ist das ein Unding. "Borussia Dortmund muss in der Lage sein, seinen Sportlern auch beste Bedingungen zu gewährleisten", erklärte der 66-Jährige.



























