Christian Horner drängt zurück in die Formel 1, doch ein Comeback des langjährigen Teamchefs von Red Bull gestaltet sich schwierig. Nun erhielt der Brite Unterstützung von oberster Stelle.
Rund zehn Monate seit seiner Entlassung bei Red Bull hat Christian Horner noch kein neues Projekt im Formel-1-Zirkus gefunden. Das sollte nach Meinung von FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem aber möglichst nicht mehr lange so bleiben.
"Wer könnte Christian Horners Namen aus dem Motorsport und der Formel 1 streichen? Das geht nicht. Er war immer erfolgreich", wird der Motorsport-Funktionär bei "RacingNews365" zitiert: "Aber durch den Erfolg bekommt man bekanntlich auch seine Feinde."
Das Ende der langen Zusammenarbeit zwischen Horner und Red Bull war im vergangenen Jahr keineswegs geräuschlos erfolgt. Dem 52-Jährigen war zunächst zu Beginn des Jahres 2024 von einer Mitarbeiterin unangemessenes Verhalten vorgeworfen worden. Der Rennstall untersuchte den Vorfall intern und sprach Horner frei, die internen Spannungen und Machtkämpfe blieben aber bestehen. Im Juli 2025 wurde Horner nach 20 Jahren bei Red Bull schließlich entlassen, Laurent Mekies übernahm seinen Posten.
"Ich habe das Gefühl, dass er zurückkommen wird"
Ben Sulayem stellte nun klar, dass er ein großer Unterstützer einer Rückkehr von Christian Horner in die Formel 1 wäre: "Wenn Sie mich fragen, vermissen wir ihn in diesem Sport, und ich vermisse ihn. Ich stehe weiterhin mit ihm in Kontakt. Er war gut für das Team, gut für den Sport. Wir würden ihn gerne wieder willkommen heißen, und jemand wie er wird immer seinen Weg finden. Ich sage ihm immer: Du redest zu viel, aber du meinst nichts Böses. Er hat ein reines Herz."
Dass es tatsächlich zu einem Comeback kommt, davon geht der FIA-Boss auch aus. "Ich habe das Gefühl, dass er zurückkommen wird. Wenn er zurückkommt, wird es so sein, als wäre er nur in den Urlaub gefahren." Auch McLaren-CEO Zak Brown hatte sich zuletzt für ein Horner-Comeback in der Formel 1 ausgesprochen.
Eine Option könnte weiterhin die Übernahme der Anteile der Investorengruppe Otro Capital sein, um bei Alpine als Miteigentümer einzusteigen.




