Kimi Antonelli verzaubert mit gerade einmal 19 Jahren die Formel 1. George Russell hatte in den letzten drei Rennen jeweils das Nachsehen. Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist sich aber sicher: Der Brite wird zurückschlagen!
"Ich habe immer gesagt, dass George kein Grand-Prix-Sieger wäre, wenn er kein Killer wäre", zitiert das Portal "Crash.net" Wolff nach dem Großen Preis von Miami.
Hier hatte sich Russell mit dem vierten Platz begnügen müssen. Der 28-Jährige sah gleichzeitig, wie Mercedes-Teamkollege Antonelli seinen dritten Grand-Prix-Sieg in Serie bejubelte.
Laut Wolff wird Russell den Blick bereits auf den Großen Preis von Kanada (22. bis 24. Mai) richten. "Es sind noch 18 Rennen zu fahren, viele Punkte zu holen. Ich glaube nicht, dass es für ihn von Bedeutung ist, darüber nachzudenken, was am Ende des Jahres sein könnte", so der Mercedes-Boss.
Russell: Man kann Antonelli nicht unterschätzen
Russell hatte in der Formel 1 noch den Saisonauftakt in Melbourne gewinnen können. Im teaminternen Duell steht es nun 1:3 aus seiner Sicht. Im Gesamtklassement beträgt der Rückstand auf Antonelli aktuell 20 Punkte.
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Auf die Frage, ob er seinen 19 Jahre alten Teamkollegen unterschätzt habe, hatte Russell nach dem Miami-GP deutlich reagiert. "Nein, nein, nein, du kannst ihn gar nicht unterschätzen. Er ist ein fantastischer Fahrer, seit Tag eins unglaublich schnell. Du kannst nicht alle Meisterschaften als junger Typ gewinnen, wenn du nicht den Speed dafür hast", stellte der britische Formel-1-Fahrer bei "Sky" klar.
Er habe "auch Optimismus in mir. Es war einfach ein schwieriges Wochenende, aber wir haben gerade mal vier Rennen hinter uns. Es kommt noch viel und wir werden schauen, dass wir in den nächsten Wochen wieder zurückkommen", blickte Russell zudem auf die restliche Formel-1-Saison. Mercedes dominiert derzeit in der Königsklasse des Motorsports. Noch gibt es für Russell genug Chancen.




