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Holpriger IndyCar-Start des Ex-Formel-1-Stars

Für Mick Schumacher ist es "wirklich schwierig"

Mick Schumacher hat ein Formel-1-Comeback noch im Hinterkopf
Mick Schumacher hat ein Formel-1-Comeback noch im Hinterkopf
Foto: © IMAGO/Andreas Beil
01. Mai 2026, 08:19
sport.de
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Der frühere Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya ist vom Stolperstart von Mick Schumacher in der IndyCar-Serie nicht überrascht.

"Es ist nicht ganz einfach, denn wenn man nur in Europa aufgewachsen ist, ist man an glatte Strecken gewöhnt, wo alles ordentlich gemacht wird, und hier hüpft das Auto herum und bewegt sich hin und her", sagte Montoya gegenüber "Betpack". "Die Strecken sind viel holpriger und das Rennen ist härter in der IndyCar-Serie. Es ist wirklich schwierig, sich darauf einzustellen und es zum Laufen zu bringen. Das ist mehr als alles andere Teil des Problems."

Montoya, der in der Formel 1 einst für Williams und McLaren fuhr, gab von 2014 und 2016 selbst ein IndyCar-Gastspiel. 2015 wurde er Gesamtzweiter der US-Rennserie.

Schumacher, der sein bestes IndyCar-Ergebnis bislang mit Platz 17 in Long Beach/Kalifornien verbuchte, habe in den Formel-Serien "leichtes Spiel" gehabt, merkte Montoya an. "Er hat jedes Rennen gewonnen. Aber in gewisser Weise hat ihm das nicht geholfen, denn wenn man in die Formel 1 kommt, gibt es keinen Platz, um sich zu verstecken."

Der 50 Jahre alte Kolumbianer glaubt, dass Schumacher bei seinem US-Abenteuer noch in Fahrt kommen wird.

"Mit der Zeit wird er sich in der IndyCar-Serie zurechtfinden", prophezeite Montoya. "Wenn sie auf die Straßenkurse gehen, wird es ein viel leichteres Wochenende für ihn. Die Strecken sind wirklich glatt und passen besser zu seinem Hintergrund. Auf den Indy-Straßenkursen sollte er einen großen Schritt nach vorne machen."

Mick Schumacher hat Formel-1-Rückkehr noch im Hinterkopf

Gegenüber RTL/ntv und sport.de hatte Schumacher zuletzt erklärt, die IndyCar-Serie sei " eine große Änderung zu dem, was ich bislang im Motorsport erlebt habe".

Er konkretisierte: "Die Leute arbeiten hier ganz anders. Es ist ein neues Umfeld, an das man sich gewöhnen muss. Es macht auf jeden Fall Spaß. Am meisten Spaß macht es, wieder in meinem eigenen Auto Rennen zu fahren."

Video: F1-Comeback? "Würde nicht Nein sagen"

Bei "Sky" enthüllte Schumacher zudem eine Verletzung, die ihm derzeit zu schaffen macht.

Bei seinem Unfall im Rahmen des Auftakts in St. Petersburg/Florida sei "ein Stück im Handgelenk abgebrochen, womit ich noch immer am kämpfen bin", sagte der 27-Jährige. "Das heißt, eigentlich komme ich aus dem Auto raus und habe Schmerzen, was natürlich suboptimal ist."

Er werde sich Ende des Jahres voraussichtlich einer Operation unterziehen, "um das alles wieder zusammenzubringen".

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ItalienKimi AntonelliMercedes AMG F1 Team72
2GroßbritannienGeorge RussellMercedes AMG F1 Team63
3MonacoCharles LeclercFerrari49
4GroßbritannienLewis HamiltonFerrari41
5GroßbritannienLando NorrisMcLaren25

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