Der Transfer von Michael Olise hat sich für den FC Bayern als echter Volltreffer erwiesen. Der Ex-Münchner Markus Babbel glaubt allerdings nicht, dass der Franzose an der Säbener Straße den nächsten Schritt gemacht hat. Er sagt: Der Offensiv-Star war schon vor seinem Wechsel zum Rekordmeister so gut.
Seit seinem ersten Spiel für den FC Bayern begeistert Michael Olise sowohl die Verantwortlichen als auch die Fans des deutschen Rekordmeisters. Der Franzose ist neben Harry Kane und Luis Diaz ein fester Anker der Münchner Offensive und einer der Gründe, warum die Elf von Vincent Kompany auch Ende April noch vom Triple träumen kann.
Markus Babbel überrascht das alles nicht. Er wusste von Anfang an, dass sich der deutsche Branchenprimus einen echten Diamanten geangelt hat. Im Gegensatz zu vielen anderen ist der Ex-Bayern-Star daher nicht der Meinung, dass Olise bei seinem Ex-Klub einen Schritt nach vorne gemacht hat.
"Warum kauft den niemand? Wie gut ist der Kerl?"
"Ich bin nicht sicher, ob er [seit seinem Wechsel] das nächste Level erreicht hat", meinte Babbel im Interview mit dem Portal "getfootballnewsfrance". Er habe Olise schon bei Crystal Palace verfolgt, so der Ex-Nationalspieler. "Und ich dachte mir: Warum kauft den niemand? Wie gut ist der Kerl?"
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Der größte Unterschied zwischen dem Olise von Crystal Palace und dem vom FC Bayern ist laut Babbel das Team um ihn herum. "Die größte Veränderung für ihn ist, dass er jetzt mit besseren Spielern zusammenspielt. Es konzentriert sich nicht mehr alles auf ihn", erklärte der ehemalige Abwehrspieler.
Babbel: Olise bald 150 bis 200 Millionen wert
Aufgrund der prominenten Offensivstars um ihn herum habe es Olise beim FC Bayern leichter als bei seinem früheren Klub, urteilte Babbel. "Wenn er keine Leistung zeigt, gibt es da drei andere Jungs. Das macht es so viel leichter für ihn. Wenn er bei Crystal Palace nicht in Form war, haben sie das Spiel verloren. Wenn er in Form war, haben sie gewonnen. Alles lief über ihn und das war ziemlich viel Druck für so einen jungen Spieler."
Dass der Olise-Transfer ein Volltreffer werden würde, ahnte Babbel laut eigener Aussage von Anfang an. "Jeder hat gesagt: Ok, wir schauen uns das an. Aber er war ziemlich teuer. 60 Millionen Euro sind viel Geld. Und dann noch ein Spieler von Crystal Palace? Ich habe gesagt: Wie gut ist das? Und wie günstig ist das? In ein paar Jahren werden wir sehen, dass man für ihn 150 bis 200 Millionen Euro ausgeben muss", prognostizierte der ehemalige Abwehrspieler.



















