Beim 1. FC Köln zeichnet sich kurz vor dem Saisonende offenbar eine Trainer-Tendenz ab.
Wie "Sky" unter Berufung auf eigene Informationen berichtet, plane der 1. FC Köln im Falle des Klassenerhalts weiter mit René Wagner an der Seitenlinie.
Doch noch will sich der Aufsteiger wohl voll auf den Saisonendspurt fokussieren. "Konkrete Gespräche" bezüglich einer Wagner-Weiterbeschäftigung sollen am Geißbockheim "erst dann intensiviert werden, wenn der Verbleib in der Bundesliga auch rechnerisch gesichert ist", vermeldet der TV-Sender.
Der 1. FC Köln rangiert drei Spieltage vor dem Ende fünf Punkte vor dem Relegationsplatz. Nach dem kommenden Auswärtsspiel bei Union Berlin (Samstag, 15:30 Uhr) warten noch der 1. FC Heidenheim (H) sowie der FC Bayern (A).
Wagner hatte beim 1. FC Köln zuvor als Assistent von Lukas Kwasniok gearbeitet. Als dieser in der Domstadt Mitte März seinen Hut nehmen musste, stieg Wagner zum Interimscoach auf. Die Zwischenbilanz des 37-Jährigen: Ein Sieg, zwei Unentschieden und eine Niederlage.
1. FC Köln von Wagners Arbeit angetan
Wagner habe sich beim 1. FC Köln "in kurzer Zeit das Vertrauen der Verantwortlichen erarbeitet", schreibt "Sky". Der Kwasniok-Nachfolger werde intern "vor allem seine klare Ansprache geschätzt", heißt es weiter.
"René macht es gut. Er hat eine etwas andere und menschlichere Ansprache als Kwasniok, ist vielleicht etwas verständnisvoller und vor allem ruhiger. Lukas war manchmal ein Vulkan. Das muss sicher ab und an so sein. Aber vielleicht war es zu oft der Fall. Wagner beruhigt jetzt alles, nimmt die Spieler auch schon mal in den Arm und kommt bei der Mannschaft einfach gut an. Das sieht und spürt man", hatte Trainer-Urgestein Friedhelm Funkel den Kölner Übungsleiter zuletzt bei "Bild" gelobt.
In den letzten Wochen wurden auch andere Namen in der Gerüchteküche gehandelt, unter anderem Christian Eichner (bis zum Sommer beim Karlsruher SC) und Dino Toppmöller (ehemals Eintracht Frankfurt).




























