Der FC Bayern und Paris Saint-Germain duellieren sich am Dienstagabend (21 Uhr) zum zweiten Mal in der laufenden Champions-League-Saison. Laut Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus ist der deutsche Rekordmeister aktuell "stabiler" und habe zudem einen "kleinen Vorteil".
Am Dienstagabend (21 Uhr im Liveticker) blickt die Fußballwelt in den Prinzenpark. PSG bittet den FC Bayern zum Halbfinal-Hinspiel.
"Ich schätze Paris Saint-Germain zum jetzigen Zeitpunkt stärker ein als im November bei der 1:2-Niederlage gegen Bayern", blickte Matthäus in seiner "Sky"-Kolumne voraus.
Die Münchner hatten sich in der Ligaphase auswärts dank des Doppelpacks von Luis Diaz (4./32.) durchgesetzt. Der Linksaußen flog noch vor der Pause vom Platz, die Pariser kamen durch Joao Neves (74.) nur noch zum Anschlusstreffer.
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PSG habe "in der zweiten Halbzeit - wenn auch in Überzahl - gezeigt, wozu sie in der Lage sind. In den K.o.-Spielen haben sie an diese Leistung angeknüpft. Deshalb glaube ich nicht, dass Bayern in Paris so dominant auftreten wird wie im November, zumal es damals kein K.o.-Spiel war", so Matthäus.
Matthäus: FC Bayern "stabiler" als PSG
Der französische Meister hatte in der Champions League den Umweg über die Playoffs gehen müssen. Nach der AS Monaco wurden der FC Chelsea sowie der FC Liverpool aus dem Wettbewerb geworfen. Der FC Bayern behielt gegen Atalanta Bergamo sowie Real Madrid die Oberhand.
"Paris hat gute Leistungen gezeigt, aber Bayern wirkt auf mich stabiler und besser aufeinander abgestimmt, die Mechanismen greifen noch besser", urteilte Matthäus: "Bei Bayern ist ein bisschen mehr Leichtigkeit im Spiel, es herrscht ein größeres Miteinander im Team, das könnte am Ende den Ausschlag geben."
"Dass Bayern das Rückspiel in München austragen kann, ist ein kleiner Vorteil, allerdings hat PSG in der vergangenen Saison auch Spiele auswärts entschieden und am Ende den Titel gewonnen", meinte der TV-Experte zudem.
FC Bayern muss auf Kompany verzichten
Dass der FC Bayern am Dienstag an der Seitenlinie auf den gesperrten Vincent Kompany verzichten muss, sei "nicht gerade ein Vorteil", urteilte Matthäus. Aaron Danks schlüpft in die Cheftrainer-Rolle.
Das Münchner Trainerteam sei "sehr gut eingespielt. Kompanys Fehlen sollte nicht ausschlaggebend dafür sein, ob Bayern weiterkommt oder nicht", hielt Matthäus fest.
Übrigens: Der FC Bayern gewann die letzten fünf Königsklassen-Duelle mit PSG allesamt. Dazwischen gab es ein 0:2 im Viertelfinale der Klub-Weltmeisterschaft.




















