Beim FC Schalke 04 wachsen vor dem Aufstiegsfinale am Samstag gegen Fortuna Düsseldorf (ab 20:00 Uhr LIVE im Free-TV bei NITRO) offenbar die Sorgen vor einem Platzsturm der eigenen Fans.
Wie die "WAZ" berichtet, planen die Königsblauen deshalb sogar, einen solchen offiziell zu verbieten. Verbunden werden soll das mit der Drohung, die möglichen Feierlichkeiten sofort abzubrechen, sollten sich die S04-Anhänger dennoch Zutritt zum Innenraum der Veltins-Arena verschaffen.
Die Mannschaft würde in diesem Fall dann sofort im Kabinentrakt verschwinden und dort fernab der Öffentlichkeit weiterfeiern, heißt es.
Schmackhaft machen will Schalke den Fans den Verbleib auf den Rängen mit mehreren Ehrenrunden. Zudem soll die Mannschaft an bestimmten Stellen des Stadions womöglich auf die Tribüne kommen, um noch mehr Nähe zu den eigenen Anhängern zu erzeugen.
Die Schalker Abneigung gegen einen Platzsturm basiert auf leidvollen Erfahrungen rund um den letzten Bundesliga-Aufstieg 2022. Dabei gab es nach offiziellen Angaben 18 verletzte Personen, neun davon schwer.

Peter Both, leitender Polizeiinspektor der Stadt Gelsenkirchen, erklärte damals, die ausufernden Feierlichkeiten hätten "auch in einer Katastrophe enden können".
FC Schalke 04: Bei Platzsturm droht Lebensgefahr
Das Hauptproblem ist der große Höhenunterschied zwischen den Tribünen und dem Innenraum der Arena, der von den Fans für einen Platzsturm überwunden werden müsste. Dabei droht angesichts eines an einigen Stallen fast vier Meter tiefen Grabens sogar Lebensgefahr.
Zudem fürchtet Schalke die finanziellen Belastungen eines Platzsturms. Ein neuer Rasen müsste mit Sicherheit verlegt werden, zudem droht eine empfindliche Geldstrafe seitens der DFL.
Die "WAZ" beziffert die möglichen Kosten aus S04-Sicht auf bis zu eine Million Euro - eine Summe, die dem klammen Revierklub sehr wehtun würde.




























