Bei Hertha BSC ist eine richtungsweisende Personalentscheidung wohl gefallen. Laut einem jüngsten Medienbericht hing sie an der Partie an diesem Wochenende gegen Holstein Kiel am Samstagnachmittag.
Bei Josip Brekalo hat sich nämlich sein Vertrag bei Hertha BSC automatisch um ein weiteres Jahr verlängert. Das vermeldete zunächst die "Bild".
Dadurch, dass der 27-Jährige nach abgesessener Rotsperre gegen Holstein Kiel wieder in der Startelf der Herthaner gehört, greift eine spezielle Klausel, die im Winter festgeschrieben worden war.
Cheftrainer Stefan Leitl machte bereits im Vorfeld des Heimspiels gegen die Störche klar: "Josip wird spielen!"
Damit sei die entscheidende Bedingung erfüllt, dass sich der Kontrakt des Kroaten automatisch bis 2027 verlängern würde. Der Hintergrund: Bei der Verpflichtung im Winter vom spanischen Klub Real Oviedo wurde vertraglich vereinbart, dass eine automatische Verlängerung des Arbeitspapiers bei den Berlinern greift, sobald Brekalo in 50 Prozent der möglichen Spiele in der Startelf steht.
Brekalo vor seinem siebten Startelf-Einsatz für Hertha BSC

Bei noch 14 ausstehenden Partien zum Zeitpunkt seines Wechsels bedeutete das: Sieben Startelfeinsätze würden reichen. Gegen Kiel ist nun genau diese Marke erreicht.
Sportlich deutete Brekalo in den letzten Wochen immer wieder an, wie wertvoll der Offensiv-Allrounder ist. Während seiner Sperre nach einer Roten Karte fehlte Hertha die kreative Schaltzentrale: Zwei Spiele ohne ihn brachten nur einen Punkt. Zuvor hatte das Team einen Lauf mit 13 Punkten aus fünf Spielen hingelegt, jeweils mit Brekalo auf dem Feld.
Mit seiner Startelf-Rückkehr kehrt Brekalo wieder ins offensive Mittelfeld von Hertha BSC zurück. Dafür kehrt Michael Cuisance eine Position nach hinten zurückrücken und ersetzt damit den gesperrten Youngster Kennet Eichhorn.






























