Werder Bremen steckt in der Fußball-Bundesliga mitten im Abstiegskampf. Cheftrainer Daniel Thioune soll die Mannschaft zum Klassenerhalt führen und anschließend an der Weser bleiben.
Werder Bremens Sportchef Clemens Fritz bestätigte gegenüber dem "kicker", dass der 51-Jährige im Falle des Klassenerhaltes über die Saison hinaus an der Seitenlinie stehen soll.
"Ich sehe, wie er mit der Mannschaft arbeitet, was er für eine Ansprache hat, was er für eine Klarheit ausstrahlt und was er für eine inhaltliche Tiefe einbringt. Ich merke, dass da eine gute Zusammenarbeit mit den Jungs herrscht und dass Daniel ihnen klare Lösungsmöglichkeiten an die Hand gibt", begründete der Werder-Funktionär im Gespräch mit dem Fachmagazin.
Thioune hatte in Bremen Anfang Februar übernommen, die Grün-Weißen hatten sich zuvor von Horst Steffen getrennt.
Werder will Schwung aus Derbysieg mitnehmen
Werder Bremen liegt in der Fußball-Bundesliga vier Spieltage vor dem Saisonende auf dem 15. Tabellenrang. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt fünf Punkte. Die Norddeutschen hatten am zurückliegenden Wochenende einen wichtigen 3:1-Derbysieg gegen den Hamburger SV gefeiert.
"Es ist unbeschreiblich und ein super Gefühl. Wir haben das auf den Platz gebracht, was uns in der Hinrunde gefehlt hat: Eine Haltung und eine Energie, mit der wir das Stadion auf unsere Seite gezogen haben. Wir bleiben fokussiert, nehmen das Gute aus dem Spiel mit und auch das, was kritisch bewertet werden darf. Wir haben jetzt einen Tag mehr, um uns zu erholen. Dann geht der volle Blick auf Stuttgart, wo wir auch was holen wollen", zitierte der SVW seinen Coach anschließend. Bremen hatte sich in der Hinrunde mit 2:3 beim HSV geschlagen geben müssen.
Werder trifft im restlichen Saisonverlauf noch auf den VfB Stuttgart (26. April/A), FC Augsburg (2. Mai/H), die TSG Hoffenheim (9. Mai/A) sowie auf Borussia Dortmund (16. Mai/H).





























