Sebastian Kehl winkt wenige Wochen nach seinem Aus bei Borussia Dortmund offenbar eine neue Herausforderung. Ein krisengeplagter Klub aus der Premier League soll es auf den Ex-BVB-Funktionär abgesehen haben.
Wie "Sky" berichtet, sei Kehl "der aktuelle Top-Kandidat für eine neu zu besetzende Direktoren-Rolle bei Tottenham zur kommenden Saison." "Bild" will ebenfalls von den Spurs-Gedankenspielen erfahren haben.
Die Nordlondoner stecken momentan in einer tiefen Krise. Der letzte Sieg in der Premier League datiert vom 28. Dezember (1:0 bei Crystal Palace). Seitdem gab es sechs Unentschieden sowie neun Niederlagen. In der Tabelle rangieren die Spurs inzwischen auf der 18. Position und damit auf einem Abstiegsplatz. Noch bleiben der Mannschaft des neuen Cheftrainers Roberto De Zerbi fünf Spiele, um den Gang in die Zweitklassigkeit abzuwenden.
Wie plant Kehl nach seinem BVB-Aus?
Tottenham Hotspur sieht in Kehl offenbar den idealen Kandidat, um zur kommenden Saison eine neue Mannschaft aufzubauen. Diese Aufgabe könnte der Ex-BVB-Kapitän wohl an der Seite des Technischen Direktors Johan Lange angehen.
Die Spurs sollen Kehls "umfangreiches internationales Netzwerk" schätzen, berichtet "Sky".
Dem TV-Sender zufolge will der amtierende Europa-League-Sieger schnell Klarheit haben. Kehl soll sich allerdings noch nicht entschieden haben, ob er schon kurz nach seinem Aus bei Borussia Dortmund in das Geschäft zurückkehren will.
Book folgt beim BVB auf Kehl
Der BVB hatte am 22. März die Trennung von Kehl als Sportdirektor verkündet. Mit Ole Book (davor bei der SV Elversberg) wurde kurz darauf der Nachfolger präsentiert.
"In einem sehr offenen Gespräch sind Sebastian Kehl, Carsten Cramer und ich zu der gemeinsamen Überzeugung gelangt, dass im Sommer der richtige Zeitpunkt für Veränderungen gekommen ist. Damit sich beide Seiten darauf vorbereiten können, haben wir uns einvernehmlich auf eine sofortige Beendigung von Sebastians Tätigkeit verständigt", erklärte Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken in der Vereinsmitteilung.
Kehl hatte nach seiner aktiven Karriere im Sommer 2018 zunächst als Leiter Lizenzbereich bei den Westfalen angeheuert, 2022 stieg er zum Sportdirektor auf. Laut "Sky" befasst sich der Hamburger SV aktuell ebenfalls mit dem 46-Jährigen.




























