Im Kampf um den Aufstieg in der 2. Bundesliga erwartet den FC Schalke 04 mit Schlusslicht Preussen Münster ein Gegner der Kategorie "Pflichtsieg". Allerdings kämpfen die Münsteraner um das nackte Überlegen - zudem bangt der S04 um seinen womöglich wichtigsten Spieler.
Wie der "kicker" berichtet, fehlte Kapitän Kenan Karaman am Mittwoch beim Mannschaftstraining. Der Offensiv-Mann trainierte dem Bericht zufolge nur individuell, sein Einsatz am Sonntag soll demnach fraglich sein.
Schon beim 2:1 in Elversberg hatten die Knappen auf ihren Star-Spieler verzichten müssen, weil Karaman eine Gelbsperre absaß. Diese kam nicht ungelegen, da Karaman beim 2:2 gegen Hannover ohnehin eine Blessur davongetragen hatte.
"Ich habe einen leichten Schmerz im rechten Knie gespürt. Ich habe gemerkt, dass es besser wäre, wenn ich rausgehe", erklärte Karaman nach dem Spiel gegen 96. Später sprach der Klub von muskulären Beschwerden, von Problemen im Knie war da keine Rede mehr.

So oder so sieht es für das Duell gegen das Schlusslicht aus Westfalen nicht rosig aus. Bisher konnte Karaman keine einzige Einheit der Trainingswoche mitmachen. Zumindest an einem Startelf-Einsatz darf deshalb gezweifelt werden.
Schalke 04: Sperre von Ndiaye aufgehoben
Neben Karaman trainierte auch Moussa Ndiaye am Mittwoch nur individuell. Hier ist nach Infos des "kicker" allerdings davon auszugehen, dass er am Wochenende einsatzfähig sein wird. Und das sogar in doppelter Hinsicht.
Ndiaye hatte beim 2:1 in Elversberg nämlich die Gelb-Rote Karte gesehen. Allerdings handelte es sich um eine klare Fehlentscheidung, die die Königsblauen auch anfochten. Mit Erfolg: Die Sperre wurde aufgehoben, Ndiaye dürfte also spielen.
Ein Auf und Ab für die Knappen, dass es so in Zukunft wohl nicht mehr geben wird. Wie jüngst bekannt wurde, darf der VAR ab der kommenden Saison auch bei Fehlentscheidungen bei einer Ampelkarte eingreifen. Das ist dem Video Assistent bisher untersagt.





























