Giulia Gwinn vom FC Bayern muss vorerst pausieren, nachdem sie sich beim Länderspiel gegen Österreich (5:1) eine Verletzung zugezogen hat. Nun haben die Münchner eine Diagnose mitgeteilt.
Giulia Gwinn hat beim Sieg gegen Österreich eine Schulterverletzung erlitten. Wie der FC Bayern am Mittwochnachmittag nach genaueren Untersuchungen mitteilte, hat sich die 26-Jährige die Schulter ausgekugelt.
Wie lange die DFB-Kapitänin nun fehlt, ist nicht klar. Vorerst fehlt sie den Münchnern und der Nationalelf auf unbestimmte Zeit. Ein Einsatz "in den anstehenden Pflichtspielen des FC Bayern München" sei "zum jetzigen Zeitpunkt offen".
Zunächst soll die Verletzung "mit einer konservativen Therapie behandelt werden", teilte der Klub mit: "Im weiteren Verlauf werden Untersuchungen durchgeführt, um den Therapieerfolg zu bewerten."

Die Führungsspielerin fehlt dem DFB-Team damit im Rückspiel gegen Österreich am Samstag (18:00 Uhr) sowie im Halbfinale der Champions League gegen den FC Barcelona (25. April/3. Mai) - ein schwerer Schlag.
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"Schockmoment" im DFB-Team
Gwinn war am Dienstag im Qualifikationsspiel gegen Österreich in Nürnberg in der 33. Minute ausgewechselt worden, nachdem sie mit Melanie Brunnthaler zusammengestoßen und auf ihre linke Schulter gefallen war. Zunächst hatte sie versucht weiterzuspielen, ehe die Schmerzen zu groß wurden. "Wir haben sie aus Sicherheitsgründen rausgenommen. Ich hoffe, dass es nichts Schlimmeres ist", sagte Bundestrainer Christian Wück nach dem Abpfiff.
Bereits in den vergangenen Jahren war Gwinn mit schweren Verletzungen länger ausgefallen, nach zwei Kreuzbandrissen ist nun die Schulter lädiert.
"Es war ein kleiner Schock für die Mannschaft", sagte Innenverteidigerin Rebecca Knaak zur neuerlichen Verletzung. Auch Mitspielerin Elisa Senß sprach hinterher von einem "Schockmoment". "Ich bin direkt zu ihr hin und sie hat auf ihre Schulter gezeigt, dass da irgendwas nicht stimmt."























