Nationalspieler Nathaniel Brown könnte Eintracht Frankfurt laut anhaltenden Gerüchten im Sommer die nächste XXL-Ablösesumme bescheren. Was sagt der 22-Jährige selbst über einen möglichen Transfer zu einem europäischen Top-Klub?
Er mache sich derzeit "über einen Wechsel im Sommer überhaupt keine Gedanken", erklärte Brown in einem "Sport Bild"-Interview und fügte an: "Mein Fokus liegt voll auf der Eintracht und dem Ziel, uns für Europa zu qualifizieren. Und dann wäre ich sehr gerne bei der WM dabei. Dann werde ich schauen, was im Sommer passiert. Im Fußball kann man schlecht planen, deswegen beschäftige ich mich nicht damit."
Die Gerüchte, dass Schwergewichte wie Real Madrid, der FC Barcelona oder Manchester City ihn auf dem Zettel haben soll, registriert der ehemalige Nürnberger, wie er bestätigte. Beeinflussen lassen will er sich von den Spekulationen aber nicht. "Ich konzentriere mich auf die Ziele, die ich in der Hand habe. Alles andere interessiert mich jetzt nicht", sagte Brown.
Bemerkenswert: Sollte Brown zur kommenden Saison tatsächlich den nächsten Karriereschritt machen, könnte er zu einem der teuersten Linksverteidiger aller Zeiten werden.
Eintracht Frankfurt soll bis zu 60 Millionen Euro für das Top-Talent fordern. Die bisherige Rekordsumme auf dieser Position liegt bei 65,3 Millionen Euro und floss 2022 für Spaniens Europameister Marc Cucurella vom FC Chelsea an Brighton & Hove Albion.
Eintracht Frankfurt: Brown sieht "viele Aufs und Abs"
Dass Browns Leistungen bei der SGE und sein immenses Potenzial die internationale Konkurrenz auf den Plan gerufen haben, überrascht kaum. Daran ändert auch die wechselhafte Saison der Hessen nichts.
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"Wir hatten viele Aufs und Abs. Das nervt uns sehr. Wir wissen, dass wir den Fans gerne mehr Konstanz und Siege zurückgeben wollen", sagte Brown über die zurückliegenden Monate.
Immerhin sieht er Licht am Endes des Tunnels: "Wir hatten keine einfache Phase, haben uns jetzt aber gefangen und machen es wieder besser, auch wenn es natürlich noch nicht perfekt ist."
Für ihn persönlich laufe es immerhin "super", erklärte Brown, "ich konnte in dieser Saison einen weiteren Entwicklungsschritt machen. Aber nach einer Niederlage kann ich mich nicht freuen, wenn meine eigene Leistung gut war".

































