Der Trade von Jaylen Waddle von den Miami Dolphins zu den Denver Broncos in der NFL hat dessen Teamkollegen überrascht. Einer erklärte nun, dass er "erschüttert" war und die Meldung nicht glauben wollte.
Die Dolphins befinden sich mal wieder im Rebuild und der Trade von Waddle könnte dabei richtungsweisend sein. Doch für die Spieler, die noch da sind, war es ein Schock. Center Aaron Brewer verriet nun, was seine ersten Gedanken nach der Meldung waren.
Im Podcast seines früheren Teamkollegen Terron Armstead, "The Set", sagte Brewer: "Meine erste Reaktion war einfach Schock. Ich war erschüttert. Ich dachte mir: Was machen wir hier eigentlich?" Brewer gab jedoch auch zu: "Aber gleichzeitig freue ich mich für meinen Bruder. Es ist immer eine familiäre Sichtweise - natürlich will ich das bestmögliche Team haben, aber ich liebe es, wenn Leute sich verändern, und ich wünsche ihnen immer nur das Beste. Ich hoffe also, dass es ihm gut geht."
Brewer sah allerdings auch das Positive an dieser neuen Situation: "Dann war mein nächster Gedanke direkt danach: 'Okay, was haben wir jetzt vor?' Was machen wir jetzt im Wide-Receiver-Room? Wer ist der Nächste, der einspringt? Jedes Mal, wenn so etwas passiert, schaue ich mir die Leute an, die wir noch haben. Denn wenn man so etwas sieht, muss man sich selbst noch mehr beweisen. Das ist ein zusätzlicher Ansporn. Man sieht eine Chance. Wann immer jemand weg ist - Bradley Chubb ist weg - wer ist der nächste Defensive End oder Outside Linebacker? Eine Chance. Ein Receiver ist weg. Hey, Malik Washington, deine Chance. In diese Richtung ging meine Denkweise dann ein bisschen."
Dolphins für Draft gerüstet
Brewer ergänzte: "Ich versuche zu sehen, wie diese Spieler, die wir haben, diese Fußstapfen ausfüllen werden. Wie ist eure Einstellung jetzt? Werdet ihr die Last auf euch nehmen, die Fackel weitertragen und immer weiter pushen? Das ist im Moment meine Sicht auf die Dinge."
Der größte Teil des Dolphins-Rebuilds wird durch den anstehenden Draft gestemmt werden müssen. Dazu sind sie allerdings mit elf Picks und davon zwei in Runde 1 und sieben insgesamt an den ersten beiden Tagen (vier in Runde 3) durchaus gut positioniert.
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