Seit September 2007 ist Frank Schmidt Coach des Fußball-Bundesligisten 1. FC Heidenheim, damit ist der 52-Jährige nicht nur eng mit dem Aufstieg des Klubs verbunden, sondern toppt auch jeden anderen Trainer im deutschen Fußball-Oberhaus. Gerüchte um seine Zukunft hat Schmidt nun deutlich beendet.
"Ich mag das nicht, wenn solche Dinge einfach im Raum stehen und ich finde, da muss man jetzt auch mal ein klares Zeichen setzen", erklärte Frank Schmidt vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (3:3) und ergänzte mit Blick auf sein im Sommer 2027 auslaufendes Arbeitspapier: "Ich kann hier und heute sagen, dass ich meinen Vertrag erfüllen werde und beim FCH bleibe."
Deutliche Worte, die jegliche Spekulationen ins Reich der Märchen und Fabeln verbannen.
Schmidt betreute Heidenheim erstmals 2007 im Achtelfinale des Landespokals Württemberg beim 3:1-Sieg gegen FV Olympia II, kurz darauf folgten Siege in der Oberliga gegen Normannia Gmünd (2:1), den VfL Kirchheim (9:1) und den TSV Schwieberdingen (4:1). Heute heißen die Gegner FC Bayern, BVB oder RB Leipzig.
"Ich habe noch nie gesagt, dass ich aufhöre"
2025/26 hängt der Klub allerdings am Tabellenende der Bundesliga fest. Das rettende Ufer ist nach 27 Spieltagen bereits neun Punkte entfernt. Kein Wunder also, dass Gerüchte um einen möglichen Abschied Schmidts durch den medialen Äther geisterten.
"Ich habe noch nie gesagt, dass ich aufhöre, aber natürlich macht so eine Situation etwas mit einem", gab Schmidt zu: "Aber auf mich kann man sich verlassen, ich bleibe Trainer in Heidenheim und werde meinen Vertrag erfüllen."
Dennoch könne er sich noch motivieren, betonte Schmidt, selbst bei einem Abstieg. "Ich will wieder Erfolge haben und dieser Gedanke, dann einfach auch das nächste Jahr zu schaffen und zusammen anzugehen, der treibt mich um", sagte er.





























