Nachdem Borussia Dortmund am Samstag nach dem 2:1-Sieg über den 1. FC Köln verkündete, dass der am Saisonende auslaufende Vertrag von Julian Brandt nicht verlängert wird, stehen nun zwei weitere Sommer-Abgänge fest. Wie Sportgeschäftsführer Lars Ricken bestätigte, werden auch die Arbeitspapiere von Salih Özcan und Niklas Süle am 30. Juni enden.
"Wir haben in dieser Woche mit beiden sehr offene und wertschätzende Gespräche geführt. Am Ende haben wir uns sowohl mit Niklas als auch mit Salih gemeinsam darauf verständigt, am Saisonende getrennte Wege zu gehen", verkündete der BVB-Boss im Gespräch mit den "Ruhr Nachrichten". Dass die Verträge des Duos nicht verlängert werden, war zu erwarten.
Das Duo kam 2022 an das Westfalenstadion. Für Özcan legte der BVB damals rund fünf Millionen Euro auf den Tisch. Der Durchbruch in Dortmund blieb dem türkischen Nationalspieler aber verwehrt, in der laufenden Saison nimmt der Mittelfeldspieler nur noch eine sporadische Rolle ein. Seit geraumer Zeit wird darüber spekuliert, dass der 27-Jährige in die SüperLig wechseln könnte.
BVB: Auch Julian Brandt wird Dortmund verlassen
Süle war als fester Bestandteil der deutschen Nationalmannschaft vom FC Bayern in den Ruhrpott gewechselt, wo er die hohen Erwartungen nie erfüllen konnte. Immer wieder wurde der Innenverteidiger von Verletzungen zurückgeworfen, hinzu kamen offensichtliche Fitness-Defizite. Als potentieller Abwehrchef gekommen, wurde Süle bei BVB schnell zum Bankwärmer.
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Damit steht bereits fest, dass drei Stars den BVB im Sommer verlassen werden. Erst am vergangenen Samstag hatte der Traditionsklub bestätigt, dass auch Julian Brandt kein neues Arbeitspapier in Dortmund erhalten wird. "Es hat offene Gespräche gegeben und wir waren uns einig, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird", bestätigte nach dem knappen 2:1-Auswärtssieg beim 1. FC Köln gegenüber "Sky".
Ricken führte aus: "Er hat ein paar Hundert Spiele für Borussia Dortmund gemacht. Wir können nur Dankbarkeit für ihn haben. Er hat sieben Jahre bei uns gespielt. In ein paar Wochen wird er 30. Wir werden uns neu orientieren. Das kann auch für beide Seiten eine Chance sein. Man geht mit ganz viel Wertschätzung auseinander."






























