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"Sie verdienen zu viel Geld für das, was sie leisten"

Hoeneß sagt gierigen Spielerberatern den Kampf an

Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß ist es leid, sich von Spielerberatern die Verträge diktieren zu lassen
Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß ist es leid, sich von Spielerberatern die Verträge diktieren zu lassen
Foto: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Jenni Maul
16. Februar 2026, 20:48
sport.de
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Immer wieder musste der FC Bayern in den letzten Jahren überaus komplizierte Vertragsverhandlungen mit seinen Spielern führen. Vor allem die Berater der Bayern-Stars oder potenzieller Neuzugänge sorgten mit maßlosen Forderungen dafür, dass die Münchner exorbitante Handgelder und Gehälter zu zahlen hatten - oder eben ihre Wunschspieler nicht bekamen. Diesem Treiben will Ehrenpräsident Uli Hoeneß künftig ein Ende setzen und sagte der Spielerberater-Szene jetzt den Kampf an. 

Der jüngste Transferpoker mit Dayot Upamecano beziehungsweise dessen Berater Moussa Sissoko, der für seinen Klienten Berichten zufolge unter anderem 20 Millionen Euro Handgeld rausgehandelt haben soll, hat bei Uli Hoeneß das Fass nun endgültig zum Überlaufen gebracht.

Im Gespräch mit der "Bild" kündigte der 74-Jährige nun an, im Einklang mit der übrigen Vereinsführung des FC Bayern zum Gegenschlag ausholen zu wollen: "Herbert Hainer, Max Eberl, Jan Dreesen, Karl-Heinz Rummenigge und ich sind uns einig: Wir werden dieses ganze Berater-Thema zur Diskussion stellen! Und wir werden es uns nicht mehr gefallen lassen, dass Berater allein bestimmen, wie es läuft", so die Knallhart-Ankündigung vom Ehrenpräsidenten, der beim FC Bayern noch immer im Aufsichtsrat sitzt.

Die gierigen Forderungen einzelner Spielerberater hätten laut Uli Hoeneß das Maß des Vertretbaren schon längst überschritten. "Ihr Beitrag steht zunehmend in keinem Verhältnis mehr zur Honorierung, die aufgerufen und am Ende auch oft gezahlt wird. Sie verdienen viel zu viel Geld für das, was sie leisten – bei einigen geht es nicht über drei Mittagessen mit uns hinaus", so der Bayern-Patron in dem Zeitungsinterview.

Hoeneß: "Das Wort 'Nein' wird häufiger fallen"

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Auf Nachfrage, was er beziehungsweise der FC Bayern künftig konkret an den Machenschaften der Beraterszene in den Verhandlungen mit den Klubs verändern wolle, führte Hoeneß aus: "Wir werden verstärkt 'Nein' sagen und diesen Wahnsinn nicht mitmachen. Man kann auch dem Spieler einmal sagen: 'Wenn dein Berater weiter so unverschämt verhandelt, werden wir mit ihm nicht mehr über deine Zukunft bei uns sprechen'. So weit muss das gehen."

Sollten die Münchner diese vollmundigen Ankündigen zukünftig in die Tat umsetzen, würde das eine echte Zäsur in den Vertragsgesprächen beim deutschen Rekordmeister bedeuten. 

Hoeneß versprach weiter, dass "dieses Wort 'Nein' in Zukunft häufiger fallen wird". Darüber seien sich alle Verantwortlichen beim FC Bayern einig. Doch damit nicht genug. "Wir werden vielleicht auch den ein oder anderen Berater – wenn er sich unfair verhält – auf eine Liste nehmen und ihm sagen, dass wir Spieler, die er vertritt, nicht mehr verpflichten werden. Das wäre der nächste Schritt", kündigte Hoeneß in der "Bild" weiter an. 

Der langjährige Bayern-Manager strebt mit seinem Umdenken in den Vertragsverhandlungen einen echten Einschnitt an. 

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