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Drei Gegentore bei Eintracht-Blamage in Aserbaidschan

Schonungsloser Krösche: "Das ist Unvermögen!"

Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche
Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche
Foto: © IMAGO/Marc Schueler
22. Januar 2026, 06:32
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Es ist der nächste Tiefpunkt in einer ohnehin desaströsen Europapokal-Saison von Eintracht Frankfurt: Nur drei Tage nach der Entlassung von Trainer Dino Toppmöller haben sich die Hessen auch in der Champions League im fernen Aserbaidschan bis auf die Knochen blamiert. Beim 2:3 bei Qarabag Agdam offenbart die Eintracht erneut eklatante Defensivmängel. Der Trainerwechsel hat bis dato noch überhaupt nichts gebracht.

Auch unter dem Interimsduo Dennis Schmitt und Vereinslegende Alex Meier setzte sich die Gegentorflut ungebremst fort. Mit nun 19 Gegentoren in sieben Partien stellt Eintracht Frankfurt auch in der Champions League die schlechteste Abwehrreihe - und das bei insgesamt 35 Mitkonkurrenten. Auch in der Bundesliga hat die SGE von allen Teams die meisten Gegentreffer kassiert.

Besonders bitter: Alle drei Gegentreffer fielen am Mittwochabend nach dem gleichen Muster. Qarabag konnte über die Außenbahnen nahezu ungestört angreifen, die Frankfurter Defensive wirkt orientierungslos, fehleranfällig und überfordert. Mit Königsklassen-Niveau hatte das überhaupt nichts zu tun, wie auch einer der Hauptverantwortlichen bei den Hessen einräumte.

Sportvorstand Markus Krösche wählte nach dem Spiel gegenüber "DAZN" erneut deutliche Worte: "Wir kassieren immer wieder die gleichen Tore. Das ist Unvermögen. Die Verunsicherung der Mannschaft ist deutlich zu spüren." 

Vorzeitiges Aus in der Champions League steht fest

Eine Chance auf das Weiterkommen gibt es seit dem Mittwochabend nicht mehr. Bei vier Punkten Rückstand auf Tabellenplatz 24 steht das Königsklassen-Aus der SGE schon vor dem letzten Spieltag in der Ligaphase fest. Die nüchterne Erkenntnis: Für die Königsklasse reicht es derzeit nicht.

Auch aus der Mannschaft kommt ungewohnt offene Kritik. Verteidiger Rasmus Kristensen schimpfte: "Das ist einfach nicht gut genug." Und auch  Offensivspieler Ansgar Knauff wirkte ratlos: "Wir kriegen jedes Spiel drei Gegentore. So kann man nicht gewinnen."

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 59 Gegentore in Pflichtspielen in dieser Saison, keine Mannschaft aus Europas Top-Ligen verteidigt schlechter!

Krösche beschreibt die aktuelle Lage treffend: "Wir gehen durch ein tiefes Tal." Klar ist: Eintracht Frankfurt hat sich in der Champions League blamiert. Am Samstag gegen Hoffenheim droht der nächste Tiefpunkt.

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