Fazit: Der SC Magdeburg gewinnt Teil eins des Viertelfinals gegen Pick Szeged und reist mit einem komfortablen 35:28-Auswärtssieg in der Tasche zurück an die Elbe. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase bei der sich die Mannen von Trainer Wiegert durchaus schwer taten gegen die körperlich robusten Magyaren, blieb die Partie auf Augenhöhe. Zwischenzeitlich führte der SCM mit vier Toren, doch mit viel Leidenschaft und gutem Tempospiel kamen die Gastgeber wieder auf Tuchfühlung. Im zweiten Durchgang schaltete dann aber Keeper Sergey Hernández einen Gang hoch, elf Paraden standen am Ende bei ihm zu Buche. Außerdem fanden die Bördestädter offensiv bessere Lösungen, mit viel Breite in der Spielanlage und viel Tiefe in den Zweikämpfen waren es vor allem Claar, Kristjánsson und Lagergren, die ablieferten und ihre Farben hier zum Sieg führten. Szeged war vor allem im Positionsspiel zu ungefährlich, ließ zu viele Möglichkeiten liegen, das zeigte sich vor allem bei den Siebenmetern (4/9). Am kommenden Wochenende haben die Magdeburger spielfrei, können sich also direkt auf das wichtige Rückspiel am kommenden Donnerstag vorbereiten. Dann steigt der zweite Teil des Viertelfinals, wobei der SCM jetzt schon mit einem Bein in der Tür nach Köln steht. Einen schönen Abend noch!
2-Minuten-Strafe für Francisco Costa (Sporting CP)
60'
20:22
:
Spielende
60'
20:22
:
Der letzte Angriff verstrandet im Block, dann ist die Zeit runter gelaufen. So gewinnt der SC Magdeburg das Hinspiel in Szeged und macht einen riesengroßen Schritt auf dem Weg Richtung Köln!
Tor für Sporting CP, 30:29. Siebenmeter verwandelt von Orri Freyr Þorkelsson
60'
20:21
:
Auch die Ungarn nehmen zwölf Sekunden vor dem Ende nochmal ein Team-Timeout! Jetzt geht es nur noch darum, wie groß die Hypothek für das Rückspiel wird. Die Magdeburger haben hier ganz seriös ihre Aufgabe erledigt, das Polster ist mehr als ausreichend für ein gutes Gefühl im Rückspiel am Donnerstag in einer Woche.
7-Meter verworfen von Sebastian Frimmel (SC Pick Szeged) Und noch ein vergebener Siebenmeter! Auch Frimmel vergibt zum zweiten Mal, Matej Mandić hingegen beißt einen weiteren Strafwurf ab. Der Gegendreher war zu lässig, da ist der Kroate in Diensten des SCM zur Stelle.
Tor für SC Magdeburg, 28:35 durch Gisli Kristjánsson Genau so war es auf dem Taktikbrett skizziert: Magnússon zieht den Gegenspieler raus, Kristjánsson stößt explosiv in die Lücke, tankt sich durch und stellt den Abstand wieder auf sieben Treffer.
Tor für Aalborg Håndbold, 29:29 durch Thomas Arnoldsen
59'
20:18
:
Gut 90 Sekunden vor dem Ende nutzt Trainer Bennet Wiegert seine letzte Auszeit! Es geht um jedes Tor, demnach wird hier auch bis zum Schluss um jeden Treffer gekämpft. Der Frust auf Seiten der Gastgeber ist groß, das hatten sie sich anders vorgestellt. Vor allem die verlorenen Zweikämpfe gegen Gisli Kristjánsson drückt hier die Stimmung bei den Ungarn.
Tor für SC Magdeburg, 27:34 durch Ómar Ingi Magnússon Da ist die erste Sieben-Tore-Führung! Jetzt klappt aber auch alles, der Schlagwurf aus fast elf Metern schlägt auch noch in den Maschen ein.
7-Meter verworfen von Mario Šoštarič (SC Pick Szeged) Der SCM bringt Matej Mandić für den Siebenmeter zwischen die Pfosten, im kroatischen Duell behält der Keeper die Oberhand und fügt seinem Gegenüber den zweiten Fehlwurf des Abends von der Linie zu.
2 Minuten für Magnus Saugstrup Jensen (SC Magdeburg) Zum Glück scheint sich Smárason nicht schwerer verletzt zu haben, doch der Griff von Saugstrup in den Wurfarm gehört natürlich geahndet.
Tor für SC Magdeburg, 27:33 durch Gisli Kristjánsson Wie ein warmes Messer durch Butter! Der SCM steuert mit der überragenden Eins-Eins-Klasse von Kristjánsson und Co. auf eine spitzenmäßige Ausgangslage für das Rückspiel zu.
Tor für SC Magdeburg, 26:32 durch Ómar Ingi Magnússon Nächster Durchbruch nach starker Sperre von Saugstrup! Selbst auf ungewohnter linker Position netzt Magnússon noch im Fallen oben rechts in den Winkel und zieht die nächste Zeitstrafe gegen Rød, der Norweger hatte den Arm im Gesicht des Isländers.
2 Minuten für Elvar Örn Jónsson (SC Magdeburg) Das ist jetzt aber sehr kleinlich! Jónsson hatte den Abpraller einer bockstarken Parade von Hernández gefangen. Jérémy Toto geht ins Stoppfoul, lässt aber nicht los. Jónsson versucht sich zu befreien, für ein leichtes Schieben geht es auf die Strafbank.
Tor für SC Magdeburg, 26:31 durch Magnus Saugstrup Jensen Auf den Punkt gespielt! Gisli Kristjánsson gewinnt im Zentrum den Zweikampf, sieht die Hilfe in der Abwehr von der Seite kommen und steckt unter großer Bedrängnis den Ball noch weiter durch zu Saugstrup. Der Däne verwertet die Kugel und netzt im Fallen.
Tor für SC Pick Szeged, 26:30 durch Mario Šoštarič Da war der Passweg nach Außen zu, so spielt Magnússon einen ungewohnten Fehlpass. Dieser wird sofort quittiert, Šoštarič geht in den Gegenstoß und scort mit einem Aufsetzer unter dem Bein von Hernández hinweg.
Tor für SC Magdeburg, 24:30 durch Gisli Kristjánsson Das geht jetzt zu einfach! Kristjánssons Antritt im Zweikampf ist der Schlüssel, es folgt der Durchbruch und der freie Wurf aus sechs Metern, wo der zurückgekehrte Roland Mikler dann auch chancenlos ist.
51'
20:05
:
Knapp zehn Minuten vor dem Ende drückt Trainer Bennet Wiegert zum zweiten Mal auf den Buzzer! Sollte der SCM diese Fünf-Tore-Führung konservieren können, wäre das schon ein großer Schritt in Richtung Final4!
Tor für SC Pick Szeged, 24:29 durch Borut Mačkovšek Eigentlich steht der Routinier überwiegend in der Abwehr, doch durch den Ausfall von Richárd Bodó muss Mačkovšek auch vorne ran, seine Quote mit 5/7 aus dem Rückraum kann sich aber sehen lassen.
Tor für SC Magdeburg, 23:29 durch Felix Claar Das geht in dieser Phase des Spiels durchaus einfach: Druckvolles Anstoßen, ein gewonnener Zweikampf, dann wird bis in die Breite abgeräumt.
Tor für SC Pick Szeged, 23:28 durch Mario Šoštarič Kurz, scharf hoch gezogen, da war eine Menge Frust dabei. Aber der Ball ist im Tor, das ist, was zählt.
Thomas Arnoldsen (Aalborg Håndbold) verwirft einen Siebenmeter
48'
20:02
:
Wenn bei den Hausherren konsequent etwas geht, dann in der zweiten Welle. Im Positionsangriff mühen sich die Magyaren sehr gegen die bewegliche Abwehr des SCM. Die Magdeburger hingegen glänzen immer wieder in der Breite, vor allem Lagergren kommt so immer wieder stark zum Zuge und steht bereits bei sieben Tagestreffern.
Tor für SC Pick Szeged, 21:26 durch Borut Mačkovšek Ein Kempa der besonderen Art! Der Pass von Rød ist viel zu flach angesetzt, doch von ganz unten holt Mačkovšek in der Luft die Kugel noch hoch und legt Hernández die Pille über den Scheitel.
Tor für SC Magdeburg, 20:26 durch Albin Lagergren Mit der breiteren Spielanlage sind die Bördestädter sehr konsequent unterwegs, kommen immer wieder in die breiten Durchbrüche. Lagergren findet im kurzen Eck noch die Lücke.
Tor für SC Magdeburg, 20:25 durch Matthias Musche 4/4! Jeder Wurf ein Treffer von der linken Außenbahn, Musche ist heute die Beständigkeit in Person. Wieder bringt er seinen Aufsetzer an Thulin vorbei, dieses Mal mit etwas Spin in die lange Ecke.
44'
19:57
:
Nach einer knappen Viertelstunde bittet Szeged-Übungsleiter Michael Apelgren dann zu seiner zweiten Auszeit! Defensiv braucht es mehr Zugriff, vorne mehr Ideen, als nur das Stoßen von Smárason.
Tor für SC Magdeburg, 20:24 durch Felix Claar Der Ball läuft gut, mit gutem Abstand und trotzdem ausreichend Tiefe kommen die Magdeburger mit ihren schnellen Beinen immer wieder in die Durchbrüche. Über die linke Seite scort der Schwede mit einem herrlichen Dreher über den Kopf hinweg von Thulin.
Tor für SC Pick Szeged, 20:23 durch Mario Šoštarič Und das Karussell beginnt von vorne! In der Reihenfolge der Siebnemeterschützen sind die Gastgeber wieder am Anfang angekommen, nach nur 2/5 übernimmt wieder Routinier Šoštarič. Ein platzierter Wurf unten links ins Eck reicht, um an Hernández vorbei zu kommen.
Tor für SC Magdeburg, 19:23 durch Felix Claar Claar trifft aus der zweiten Reihe, die Magdeburger finden jetzt eine bessere Distanz gegen die großen Brocken in der Defensive der Magyaren.
Tor für SC Magdeburg, 19:22 durch Matthias Musche Kristjánsson hat Glück, dass ihm kein Stürmerfoul unterläuft. Dann geht der Ball weiter nach Außen, Musche kann fast bis zum Siebenmeter marschieren, versenkt sicher mit einem Aufsetzer.
Tor für SC Pick Szeged, 19:21 durch Janus Smárason Der Spielmacher der Ungarn reißt die Partie mehr und mehr an sich, er ist der Dreh- und Angelpunkt in der Offensive.
Tor für SC Magdeburg, 18:21 durch Albin Lagergren Ein cleverer Einläufer, Lagergren kommt knochenfrei am Kreis zum Wurf. Im Hexenkessel von Szeged behält der SCM bis jetzt die Nerven und spielt seinen Stiefel runter.
7-Meter verworfen von Benjamin Szilagyi (SC Pick Szeged) Ist der Respekt jetzt riesig vor Sergey Hernández! Szilagy donnert den Siebenmeter deutlich rechts neben den Kasten.
Gelbe Karte für Bennet Wiegert (SC Magdeburg) Der Magdeburger Übungsleiter regt sich über einen weggepfiffenen Vorteil immens auf, sieht zur Beruhigung den gelben Karton.
Nach einer schwächelnden Phase kommt die Partie dann wieder voll ins Rennen! Mačkovšek hämmert rauf, Musche setzt in der zweiten Welle über die Mitte nach, doch sofort klingelt es auf der anderen Seite durch Janus Smárason.
Tor für SC Magdeburg, 16:19 durch Matthias Musche Beide Seiten lassen durchaus vieles liegen, unter anderen trifft Šoštarič nur den Pfosten. Dann nutzt der SCM die verbliebene Überzahl, ein langer Expresspass auf Musche ebnet den Weg zur Drei-Tore-Führung!
7-Meter verworfen von Sebastian Frimmel (SC Pick Szeged) Nächster vergebener Siebenmeter! Dieses Mal reicht die schier ungeheure Aura von Sergey Hernández aus, so landet der versuchte Kopfroller nur am Querbalken.
2 Minuten für Gleb Kalarash (SC Pick Szeged) Das ist mal eine ganz klare Angelegenheit! Der Abwehrhühne in den Reihen der Magyaren verliert den Zweikampf klar gegen Lagergren, reißt den Schweden von hinten am Rücken runter.
Tor für SC Magdeburg, 15:17 durch Albin Lagergren Ausgangspunkt ist einmal mehr die Parade von Sergey Hernández, der Abpraller landet bei Saugstrup. Dann geht es schnell nach vorne, das Sieben gegen Sechs wird prompt bestraft, Lagergren trifft ins leere Tor.
Tor für SC Magdeburg, 15:16 durch Tim Hornke Auch der zweite Versuch geht sicher in die Maschen! Hornke behält im Duell aus sieben Metern die Oberhand gegen Tobias Thulin und setzt den Ball per Aufsetzer ins rechte Eck.
Tor für SC Pick Szeged, 15:15 durch Janus Smárason Ist das stark! Die Spielmacher der Ungarn hinterläuft den weit aufgerückten Saugstrup und kommt so aus zentraler Position frei zum Abschluss - Das ist das erneute Remis!
31'
19:42
:
Die Hausherren wechseln zwischen den Pfosten, Tobias Thulin übernimmt nun dauerhaft und bringt sich mit zwei starken Paraden gegen Mertens und Hornke perfekt in die Partie.
31'
19:41
:
Rein in die zweite Hälfte! Kann der SCM seinen Vorsprung hier verteidigen oder dreht Szeged das Spiel im zweiten Durchgang?
Halbzeitfazit: Das erste Viertel ist rum, 30 von 120 Minuten gespielt, nach denen der SC Magdeburg sich eine knappe 15:14-Führung sichern kann. Nach einer kurzen Anlaufphase kamen die Bördestädter gut ins Spiel, konnten sich auf ihre Zweikampfspezialisten Claar und Kristjánsson offensiv verlassen, das Powerduo gewann immer wieder die Schlüsselduelle und sorgte für viele Durchbrüche. Hinten stand die Abwehr durchaus solide, teils aber etwas zu passiv gegen die Wurfgewalt und tiefen Kreuzungen. Im Tor lieferten sich Sergey Hernández und Roland Mikler ein Duell auf Augenhöhe, beide kamen in Summe auf fünf, teils spektakuläre Paraden. Bis auf vier Tore konnte sich der SCM absetzen, dann hatten die Mannen von Trainer Bennet Wiegert Mühe mit der physischen Robustheit, Szeged kämpfte sich über Gegenstöße von Šoštarič wieder auf Tuchfühlung. Insgesamt geht die knappe Führung in Ordnung, diese Leistung gilt es dann auch im zweiten Durchgang zu bestätigen, dann fahren die Bördestädter mit einem vernünftigen Ergebnis zurück nach Magdeburg. Bis gleich zur zweiten Hälfte!
Tor für SC Pick Szeged, 14:15 durch Sebastian Frimmel Nachdem Šoštarič einen Siebenmeter ausgelassen hatte, darf nun der österreichische Linksaußen Frimmel ran. Mit einem Aufsetzer geht der Ball an den Beinen von Hernández vorbei in die Maschen.
Tor für SC Magdeburg, 13:15 durch Felix Claar In Summe mühen sich die Bördestädter in der Schlussphase hier sichtlich gegen die sehr physische Abwehr der Ungarn. Mit einem Schlagwurf donnert Claar den Ball zwischen den Abwehrspielern hindurch unten rechts ins Eck.
29'
19:24
:
Monsterparade von Sergey Hernández! Ein bestens herausgespielter Wurf für Janus Smárason, die Kreuzung von Imanol Garciandia war überragend. Doch im freien Durchbruch scheitert Smárason dann an der rechten Hand von Hernández, die Parade schafft für den Moment wichtige Entlastung.
So richtig absetzen kann sich kein Team, Szeged gibt in seinem Hexenkessel weiter Vollgas, doch die Magdeburger haben sich nach der Auszeit wieder stabilisiert. Von seinem ersten Team-Timeout macht jetzt auch Coach Michael Apelgren Gebrauch, zwei Minuten vor dem Pausentee will der Schwede die Weichen auf erneuten Ausgleich stellen.
2-Minuten-Strafe für Felix Möller (Aalborg Håndbold)
27'
19:21
:
Es ist eine Partie in Phasen: Zwischen vielen überragenden Aktionen, vor allem im Tempospiel, finden sich immer wieder auch technische Fehler und einfache Ballverluste.
2 Minuten für Oscar Bergendahl (SC Magdeburg) Klarer Griff in den Arm, von der Seite, da ist der Schwede noch gut bedient mit einer Zeitstrafe. Trotz des harten Einstiegs kann Bergendahl den Treffer von Smárason nicht mehr verhindern.
Tor für SC Magdeburg, 12:14 durch Ómar Ingi Magnússon
25'
19:19
:
Obwohl die Magyaren schon mit vier Toren hinten dran waren, ist die Partie hier weiter komplett offen. Ein spannendes Duell mit vielen Highlights, unter anderem dem hohen Tempo geschuldet, beide Seiten bringen sich hier mit voller Dynamik ein.
Tor für SC Magdeburg, 11:12 durch Tim Hornke Nach dem ersten Fehlwurf von Magnússon wird der Schütze sofort gewechselt, Routinier Hornke bringt den Ball sicher mit einem Aufsetzer in die Maschen.
2 Minuten für Borut Mačkovšek (SC Pick Szeged) Die Stimmung wird hitziger, die Emotionen kochen hoch, die Intensität nimmt zu. Immer wieder geht es jetzt ordentlich zu Sache in den Zweikämpfen, nach einem Gesichtstreffer von Mačkovšek gegen Claar muss der Abwehrchef für 120 Sekunden auf die Bank.
Tor für SC Pick Szeged, 11:11 durch Mario Šoštarič Der Rechtsaußen ist und bleibt der Aktivposten bei den Hausherren, sein antizipatives Ablaufen ist wirklich überragend, so kommen die Ungarn hier über Gegenstöße schnell wieder aufs Remis.
7-Meter verworfen von Ómar Ingi Magnússon (SC Magdeburg) Jetzt scheitert auch Ómar Ingi Magnússon an der Linie. Für den Strafwurf eingewechselt, kommt Tobias Thulin zwischen die Pfosten. Mit dem rechten Bein fischt der ehemalige SCM-Keeper den Wurf raus.
7-Meter verworfen von Mario Šoštarič (SC Pick Szeged) Den fälligen Siebenmeter verwirft der bisher so sichere Mario Šoštarič. Sergey Hernández kauft ihm den Strafwurf ab, packt eine weitere spektakuläre Parade aus.
2 Minuten für Elvar Örn Jónsson (SC Magdeburg) Nach Ansicht des Videobeweises entscheiden die beiden serbischen Schiedsrichter auf eine Zeitstrafe. Ja, Jónsson stand im Kreis bei der Hilfe, kam aber von vorne gegen Máté Fazekas. Ein harter Treffer von vorne, zwei Minuten sind hier vollkommen in Ordnung.
Tor für SC Magdeburg, 9:11 durch Lukas Mertens Da war viel Dusel dabei! Smárason versucht einen Express-Pass auf Hornke abzufangen, spielt den Ball dabei aber wieder zurück zum SCM. Dann wird der Ball problemlos bis nach links abgeräumt, Mertens scort mit einem herrlichen Kopfroller.
20'
19:08
:
Nach gut 20 Minuten bittet SCM-Trainer Bennet Wiegert zu seiner ersten Auszeit! Das Torhüterduell ist mit jeweils drei Paraden auf Augenhöhe, doch der Rückzug nach Ballverlusten ist das Problem. Das und taktische Vorgaben, damit soll es jetzt Richtung Halbzeitpause gehen.
Tor für SC Pick Szeged, 9:10 durch Janus Smárason Nach dem vergebenen Konter von Lagergren setzte es jetzt einen 0:4-Lauf, ein klarer Bruch im Spiel der Gäste. Der Ex-Magdeburger Smárason zieht die zweite Welle erneut eiskalt durch und hämmert den Schlagwurf durch den Block ins linke Kreuzeck.
Tor für SC Pick Szeged, 8:10 durch Mario Šoštarič Jetzt sind es die Magdeburger, die immer wieder Ballverluste und Fehlwürfe einstreuen. Daraus schlägt Szeged zunehmend Kapital und kann wieder verkürzen, so auch beim freien Konter von Šoštarič über die rechte Seite.
Tor für SC Pick Szeged, 7:10 durch Borut Mačkovšek Wieder geht es mit Tempo hinten raus, Mačkovšek tankt sich auf der linke Seite durch und hat dann Glück, dass sein Wurf noch über die Linie trudelt.
Tor für SC Magdeburg, 5:9 durch Ómar Ingi Magnússon Nächster Siebenmeter, nächster Treffer! Dieses Mal versucht sich Roland Mikler, in dem er auf der Linie stehen bleibt. Doch das schockt Magnússon überhaupt nicht, der Linkshänder versenkt den Ball trocken in der linken Torhälfte.
Tor für SC Pick Szeged, 5:8 durch Mario Šoštarič Doch auch die Hausherren haben einen ganz sicheren Siebenmeterschützen in ihren Reihen mit Mario Šoštarič. Der Linkshänder nimmt sich den Ball, geht ins Tänzchen mit Sergey Hernández und platziert die Kugel am Ende sicher mit einem Aufsetzer am Standbein vorbei.
Tor für SC Magdeburg, 4:8 durch Ómar Ingi Magnússon Die Siebenmeter waren zuletzt nicht immer Magdeburgs beste Disziplin, umso wichtiger, dass Magnússon heute fehlerfrei in die Partie startet. Einmal angetäuscht, setzt der Isländer den Ball schnörkellos unten links in die Ecke.
Jetzt reihen sich die überragenden Paraden aneinander! Erst beißt Routinier Roland Mikler einen Gegenstoß von Albin Lagergren ab, auf der anderen Seite lenkt Sergey Hernández den freien Wurf von Kreismaschine Bence Bánhidi knapp links neben den Pfosten.
Tor für SC Magdeburg, 4:7 durch Gisli Kristjánsson Nachdem es zuletzt eher stockend im Rückraum lief, brillieren Kristjánsson und Claar mit viel Tiefe in ihren Zweikämpfen. Gerade der Isländer macht mit seinem schnellen Auftaktschritt seinen Gegenspielern immer wieder das Leben schwer.
10'
18:57
:
Es geht weiter munter hoch und runter! Sergey Hernández kommt immer besser ins Spiel, fischt viele Bälle raus, doch gegen den platzierten Aufsetzer von Rechtsaußen Šoštarič ist der Spanier dann machtlos.
Tor für SC Magdeburg, 3:5 durch Gisli Kristjánsson
8'
18:55
:
Die Unparteiischen bestechen in der Anfangsphase mit einer sehr großzügigen Linie: Die Serben lassen vieles durchgehen, gerade der Kontakt von der Seite in der Luft bleibt bisher ungeahndet.
Tor für SC Magdeburg, 3:4 durch Gisli Kristjánsson Erste Führung für den SCM! Die Ungarn setzen früh in der Partie auf das Sieben gegen Sechs, doch nach einer Parade von Hernández geht der Ball über Gisli Kristjánsson ins leere Tor.
Dann drücken beide Teams mal aufs Gaspedal, suchen die Entscheidung im erweiterten Gegenstoß. Aus der zweiten Welle heraus schafft Claar de Durchbruch im Zentrum, auf der andere Seite ist es Mačkovšek, der aus vollem Lauf den Ball aufs Gehäuse donnert.
Tor für SC Pick Szeged, 2:1 durch Imanol Garciandia Auf der einen Seite bekommt Kristjánsson den Foulpfiff trotz eines klaren Stoßes in der Luft nicht, im Gegenzug drücken die Gastgeber aufs Gaspedal, Garciandia knüppelt Hernández den Ball wuchtig über den Scheitel.
Zwischen den Pfosten beginnt beim SCM Sergey Hernández, der sich früh mit einer Parade gegen den Ex-Magdeburger Janus Smárason auszeichnen kann. Auf der anderen Seite steht Routinier Roland Mikler zwischen den Pfosten.
Tor für SC Magdeburg, 1:1 durch Albin Lagergren Auch die Gäste schaffen es nun auf die Anzeigetafel. Lagergren nimmt den Druck von links auf, setzt sich im Eins gegen Eins gegen die Hand durch und scort aus sechs Metern ins kurze Eck.
2'
18:48
:
Personell gibt es im Prinzip keine Überraschungen, beide Trainer können weitesgehend aus dem Vollen schöpfen. Im rechten Rückraum startet beim SCM heute allerdings Albin Lagergren und erhält den Vorzug vor Ómar Ingi Magnússon.
Tor für SC Pick Szeged, 1:0 durch Imanol Garciandia Die Hausherren eröffnen den Torreigen, mit Garciandia kommt der wurfgewaltige Spanier direkt mal bis auf sieben Meter heran auf der rechten Seite und donnert die Pille ins kurze Eck.
1'
18:47
:
Los geht's, das Hinspiel zwischen Szeged und Magdeburg ist eröffnet!
Mit Ach und Krach rutschte Szeged noch in die Playoffs rein, lediglich elf Punkte aus der Gruppenphase dürften den hohen Ansprüchen und Ambitionen der Ungarn keineswegs genügen. Doch im K.o.-Modus behielt das Team von Trainer Michael Apelgren die Oberhand und setzte sich etwas überraschend gegen den polnischen Topclub Kielce durch. Mit einem 26:23-Heimsieg und einem wilden 32:32-Remis im Rückspiel war also das Ticket für das Viertelfinale gebucht. Heute gilt es den ersten Aufschlag zu spielen, zu gewinnen gibt es heute nichts, dafür schon eine Menge zu verlieren. Das mit Stars gespickte Team der Magyaren wird alles daran setzen ohne größere Hypothek nach Magdeburg zu reisen. Doch auch in Szeged gab es zuletzt Unruhen, nach dem abrupten Ausscheiden von Spielmacher Jim Gottfridsson hatten die Ungarn auch hier eine große Baustelle. Welches Team kann heute den Fokus wieder 100% auf die maximale Leistung setzen?
18:31
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In der Runde der letzten Acht wartet mit Pick Szeged nun ein absolutes Schwergewicht im europäischen Handball. Das Ziel ist klar: In Summe in Hin- und Rückspiel ein Tor besser sein und nach Köln fahren. Doch das dürfte kein leichtes Unterfangen werden, zumal das angesprochene Selbstverständnis beim SCM in den letzten Wochen durchaus gebröckelt hat. Mit besonders viel Rückenwind reisen die Magdeburger nicht nach Ungarn, in der Liga gab es am Wochenende einen hart erarbeiteten 30:26-Auswärtssieg in Stuttgart, zuvor erlebten die Bördestädter ein Wochenende in Köln, das einem Debakel glich: Beim DHB-Pokal verlor man erst das Halbfinale im Siebenmeterwerfen gegen den Aufsteiger BHC, musste sich dann im Kampf um Bronze auch noch Lemgo geschlagen geben. Damit ist der SCM bei weitem nicht mehr unantastbar, es bietet sich also ein guter Zeitpunkt für Szeged.
18:23
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Titelverteidiger, deutscher Vizemeister, über weite Strecken der Saison eine absolute Macht: Mit welchem Selbstverständnis der SC Magdeburg in die Saison gestartet ist, war einfach nur beeindruckend. Woche für Woche dominierte das Team von Trainer Bennet Wiegert national, wie international, leistete sich lediglich zwei Unentschieden in der Liga gegen Kiel und Erlangen. In der Königsklasse blieben die Bördestädter in der Gruppenphase ebenfalls über weite Strecken makellos. Erst auf der Zielgerade mussten die Sachsen-Anhalter Punktverluste hinnehmen, unter anderem gegen Wisla Plock und Barcelona. Das reichte dennoch, um die Playoffs zu überspringen und sicher ins Viertelfinale einzuziehen.
18:15
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Hallo und herzlich willkommen zur Handball Champions League! Im Viertelfinalhinspiel gastiert der Titelverteidiger SC Magdeburg beim ungarischen Spitzenclub Pick Szeged, Anwurf ist in der Pick Arena um 18:45 Uhr!