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"Nichts ist unmöglich": RB Leipzig will Gerechtigkeit

Schiedsrichter Irfan Peljto stand beim Hinspiel zwischen RB Leipzig und Real Madrid im Mittelpunkt
Schiedsrichter Irfan Peljto stand beim Hinspiel zwischen RB Leipzig und Real Madrid im Mittelpunkt
Foto: © IMAGO/Christian Schroedter
05. März 2024, 11:11

RB Leipzig träumt von der Sensation in der Champions League und will eine offene Rechnung begleichen. Auch Real Madrid geht mit Schiri-Frust in das Achtelfinal-Rückspiel im Bernabeu.

Madrid (SID) Ein Schiri-Bonus als Entschädigung für den Tor-Klau aus dem Hinspiel? David Raum kann darauf verzichten. "Ein Stück weit betrogen" fühlen sich der Nationalspieler und sein Klub RB Leipzig ja noch immer, "das hat uns sehr geschmerzt. Fehler mit Fehlern wieder gutzumachen, ist aber nie eine gute Lösung. Das wäre Quatsch."

Der DFB-Pokalsieger hatte das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid (0:1) unglücklich verloren. Ein früher Treffer von Angreifer Benjamin Sesko wurde dabei in einer überaus fragwürdigen Entscheidung aberkannt. Für Gerechtigkeit will RB im Rückspiel am Mittwoch (21:00 Uhr/DAZN) im Estadio Santiago Bernabeu nun auf faire Weise sorgen.

Das Weiterkommen gegen den Giganten aus der spanischen Hauptstadt wäre allerdings eine kleine Sensation.

Leipzig trifft auf ein wütendes Real. Denn bei den Madrilenen explodierte am vergangenen Wochenende ebenfalls der Schiri-Frust. Mitten hinein in die Flanke von Brahim Diaz ertönte in der Nachspielzeit beim FC Valencia (2:2) der Schlusspfiff. Der vermeintliche Siegtreffer von Jude Bellingham zählte zur kollektiven königlichen Empörung nicht.

"Beispiellos" sei das gewesen, sagte Trainer Carlo Ancelotti. "Ein verdammtes Tor" war es für Bellingham, der für seinen Wutausbruch die Rote Karte sah, die für das Spiel gegen Leipzig aber keine Auswirkungen hat.

RB Leipzig hofft auf "vernünftigen Schiedsrichter"

Und so steht einer im Fokus, der eigentlich nur eine Nebenrolle spielen sollte. Der Italiener Davide Massa pfeift das Duell - und wird viel Feingespür beweisen müssen. "Ich hoffe einfach, dass da ein vernünftiger Schiedsrichter anreist, wir einfach ein faires Spiel haben und die bessere Mannschaft weiterkommt", sagte Raum.

Der Glaube, dass das Leipzig sein wird, lebt bei den Sachsen. Der Erfolg beim VfL Bochum in der Liga am Samstag (4:1) gab zusätzliches Selbstvertrauen. "So kann man auch Spiele in Madrid gewinnen, so gewinnt man eklige Auswärtsspiele", sagte Raum.

Die Ausgangslage ist dennoch alles andere als optimal. Leipzig muss in die Offensive gehen und gegen Reals Starensemble das Risiko wagen. Man sei in der "Angriffsposition", sagte Raum, "aber die gefällt uns. Von solchen Spielen träumt man als kleines Kind auf dem Bolzplatz."

Shootingstar Xavi Simons, Leipzigs Spieler mit den größten Straßenfußballer-Qualitäten, sieht das genauso. "Wir müssen raus auf den Platz und es auch genießen, in dem Stadion zu spielen. Bernabeu und Champions League, das ist speziell", sagte der Niederländer dem "kicker": "Allen, die uns schon abgeschrieben haben, entgegne ich: Nichts ist unmöglich."

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