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Drei Stars bislang nur Bankdrücker

Nach dem Bundesliga-Start: Das sind Bayerns erste Härtefälle

Viel Prominenz auf der Ersatzbank des FC Bayern
Viel Prominenz auf der Ersatzbank des FC Bayern
Foto: © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
28. August 2023, 20:54
sport.de
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Nach dem Fehlstart im Supercup wurden beim FC Bayern offenbar die richtigen Schlüsse gezogen, ihre Pflichtaufgaben in der Bundesliga gegen Werder Bremen (4:0) und den FC Augsburg (3:1) erledigten die Schützlinge von Trainer Thomas Tuchel weitestgehend souverän. Da jedoch nicht alle Stars gleichzeitig auf dem Platz stehen können, ergeben sich beim deutschen Rekordmeister erste Härtefälle.

Selten tobte der Konkurrenzkampf beim FC Bayern gnadenloser als im Spätsommer 2023. Auf nahezu allen Positionen tummeln sich in München Weltklassespieler, Coach Tuchel hat die Qual der Wahl und muss unbequeme Entscheidungen treffen.

Zwangsläufig fand sich daher manch ein fitter Profi, der vor wenigen Wochen noch als Stammkraft gehandelt wurde, zuletzt auf der Ersatzbank wieder. Andere Akteure wurden quasi komplett ignoriert. Drei Härtefälle stechen besonders ins Auge:

  • Matthijs de Ligt (24, Abwehr)

Als Min-Jae Kim im Sommer aus Neapel losgeeist wurde, war eigentlich nur die Frage, ob der Südkoreaner oder doch Dayot Upamecano neben Platzhirsch Matthijs de Ligt verteidigen darf.

Zwar verpasste der Niederländer weite Teile der Vorbereitung wegen einer Wadenverletzung, dennoch schien sein Kredit nach einer guten Debütsaison in München noch zu reichen.

Im Supercup gegen RB Leipzig war dem Oranje-Ass dann aber doch deutlich anzumerken, dass ihm die nötige Frische noch fehlt. Deshalb probierte Tuchel zum Ligastart das Duo Kim/Upamecano aus, das sich durchaus bewährte.

"Matthijs kommt aus einer schwerwiegenden Verletzung. Wer seine Waden kennt, weiß, dass es eine ordentliche Verletzung ist. Seine Waden sind dicker als meine Oberschenkel. Deshalb fehlt ein bisschen Rhythmus, ein bisschen Form und dadurch auch Vertrauen", begründete Tuchel seine Entscheidung nach dem Augsburg-Spiel.

Aktuell habe er "keinen Grund zu wechseln", ergänzte der Übungsleiter - keine angenehmen Aussichten für 67-Millionen-Euro-Mann de Ligt, der sich vorerst hinten anstellen muss.

  • Konrad Laimer (26, Mittelfeld)

Nach der chaotischen letzten Rückserie wirkte Bayerns langjähriges Gespann in der Schaltzentrale, bestehend aus Joshua Kimmich und Leon Goretzka, ziemlich angeschlagen.

Viele Experten sagten voraus, dass der ablösefrei aus Leipzig gekommene Laimer einen der Alteingesessenen verdrängen würde, am ehesten Goretzka.

Tuchel hat allerdings andere Pläne. Wie de Ligt tat sich auch Laimer bei seiner Bewährungsprobe im Supercup schwer und rutschte anschließend aus der ersten Elf.

Da beide Ligaspiele seither gewonnen wurden, spricht momentan wenig für eine baldige Wachablösung im Mittelfeld des Branchenführers.

Womöglich wird Laimer sogar bald auf eine ihm weitaus weniger vertraute Position zwangsversetzt: Laut "Sport Bild" plant Tuchel mit dem Österreicher neuerdings als Backup auf der rechten Abwehrseite.

  • Ryan Gravenberch (21, Mittelfeld)

Die zunächst gefeierte Liaison zwischen dem Niederländer und dem FC Bayern droht zum Missverständnis zu werden. Schon in seinem Premierenjahr war Gravenberch weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, weder Julian Nagelsmann, noch Thomas Tuchel setzten auf die Dienste des Nationalspielers.

Und Besserung ist weit und breit nicht in Sicht: Nach drei Pflichtspielen stehen beim 21-Jährigen in der neuen Saison mickrige neun Einsatzminuten zu Buche. An Kimmich und Goretzka ist einfach kein Vorbeikommen.

Längst wird über einen Abschied des Mittelfeldspielers diskutiert, dabei läuft sein Arbeitspapier an der Säbener Straße eigentlich noch bis 2027. Der FC Liverpool soll bereit sein, mehr als 30 Millionen Euro für Gravenberch auf den Tisch zu legen.

Zu Beginn der Transferperiode hieß es noch, dass die Klubbosse einen Wechsel des Sorgenkinds kategorisch ablehnen würden. Von ihrer Blockadehaltung sind sie übereinstimmenden Medienberichten zufolge mittlerweile aber abgerückt.

Tuchels jüngste Aufstellungen haben gezeigt, dass für Gravenberch auch weiterhin kein Platz ist. Bis zum Deadline Day könnte er beim FC Bayern kein Härtefall mehr, sondern schon Geschichte sein.

Heiko Lütkehus

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