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Folgenschwerer Würge-Eklat um ehemaligen Eintracht-Profi

Amin Younes war nicht nur bei Eintracht Frankfurt als Skandal-Profi bekannt
Amin Younes war nicht nur bei Eintracht Frankfurt als Skandal-Profi bekannt
Foto: © unknown
14. Dezember 2022, 17:31
sport.de
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Der niederländische Erstligist FC Utrecht hat Trainer Henk Fraser gefeuert. Der Grund dafür soll eine körperliche Auseinandersetzung mit einem ehemaligen Spieler von Eintracht Frankfurt gewesen sein.

Seit dem Sommer trägt der deutsche Ex-Nationalspieler Amin Younes das Trikot des FC Utrecht.

Sportlich sorgte der 29-Jährige bislang kaum für Schlagzeilen. Erst viermal stand der quirlige Linksaußen für den Klub in der Eredivisie auf dem Rasen.

Jetzt ist der ehemalige Profi von Eintracht Frankfurt dazu noch in einen, im wahrsten Sinne des Wortes, handfesten Skandal verwickelt. Wie die "AD" berichtet, sorgte eine Auseinandersetzung mit Younes für die Entlassung von Utrechts Trainer Henk Fraser.

Die niederländische Zeitung behauptet, dass Fraser den gebürtigen Düsseldorfer gewürgt habe. Younes habe im Vorfeld des Streits während einer Trainingseinheit nur  "herumgegammelt" und den nötigen Einsatz vermissen lassen.

Im Anschluss daran habe der Übungsleiter seine Wut nicht mehr zurückhalten können und Younes am Hals gepackt.

Amin Younes auch bei Eintracht Frankfurt als Skandal-Profi bekannt

Besonders skurril: Die Auseinandersetzung fand demnach bereits am vergangenen Wochenende statt. Trotz des Eklats durfte Fraser mit der Mannschaft ins Trainingslager nach Spanien fliegen.

Dort zog der technische Direktor Jordy Zuidam die Reißleine und feuerte den seit Sommer in Utrecht tätigen Trainer. Die Trennung bestätigte Utrecht am Mittwochnachmittag dann auch offiziell.

Der Tabellensiebte der Eredivisie sprach in der Mitteilung von einem "über die Grenze des Erlaubten hinausgehenden Verhalten" Frasers während einer Trainingseinheit am vergangenen Samstag. "So etwas ist mir als Trainer noch nie passiert. Es passt nicht zu mir und es passt auch nicht zum Verein. Ich habe den Verein hiermit beschädigt, das tut vielen, auch mir, weh", schrieb der 56-Jährige auf der Website des Klubs.

Younes hatte in der Vergangenheit bereits für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. So verweigerte er im März 2018 in Diensten von Ajax Amsterdam eine Einwechslung, lieferte sich beinahe einen Rechtsstreit mit dem italienischen Erstligisten SSC Neapel und wurde von Eintracht Frankfurt für die gesamte letzte Saison suspendiert.

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