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Trotz statt EM-Frust: Handball-Frauen wollen angreifen

Deutschlands Handball-Frauen geben sich trotz einer schlechten Ausgangslage kämpferisch
Deutschlands Handball-Frauen geben sich trotz einer schlechten Ausgangslage kämpferisch
Foto: © Anze Malovrh/Kolektiff Images/dpa
10. November 2022, 14:44

Auf dem Flug von Podgorica nach Skopje schöpften die nach der verpatzten Gruppenphase frustrierten deutschen Handballerinnen neuen Mut für ihre Spiele der Hoffnung in der EM-Hauptrunde.

"Nach dem Negativerlebnis bin ich schon wieder im Kampfmodus. Der Blick geht nach vorn", sagte Bundestrainer Markus Gaugisch am Donnerstag nach der Landung in Nordmazedonien und verkündete vor dem Prestigeduell mit Ex-Weltmeister Niederlande zum Auftakt der zweiten Turnierphase am Freitag (18:00 Uhr/Sportdeutschland.tv) das Ziel: "Es gibt sechs Punkte zu verteilen. Wir wollen möglichst viele Gegner schlagen." 

Nach der bitteren 21:23-Pleite zum Vorrundenabschluss gegen Spanien geht die DHB-Auswahl mit 0:4 Punkten in die Hauptrunde, in der Olympiasieger Frankreich und Rumänien die weiteren Rivalen sind. Vom Halbfinale träumt daher niemand mehr. "Wir können momentan nicht die Euphorie-Fahne schwenken und den Anspruch erheben, in die Top 4 zu kommen. Aber ich bin guter Dinge, dass wir noch ein Platzierungsspiel haben", sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer.

"Haben überhaupt nichts zu verlieren"

Dazu müsste die deutsche Mannschaft die Hauptrunde als Dritter abschließen, was angesichts der miserablen Ausgangslage und der hochkarätigen Konkurrenz schwierig werden dürfte. "Wir haben überhaupt nichts zu verlieren und sind motiviert, einiges besser zu machen. Wir werden Vollgas geben und alles reinhauen", versprach Rückraumspielerin Xenia Smits. "Wir wollen das Maximum herausholen. Das ist auch wichtig für unsere Entwicklung."

Diese stagnierte im bisherigen Turnierverlauf. "Alle waren nicht an ihrem Leistungslimit", befand Gaugisch und forderte: "Es geht jetzt darum, Qualität zu generieren." Auch Kromer hofft auf eine deutliche Steigerung der Mannschaft. "Wir haben noch Trümpfe, die bisher nicht gestochen haben, wie wir das erhofft und erträumt haben", sagte der Sportvorstand des Deutschen Handballbundes. 

Sowohl beim knappen Auftaktsieg gegen Polen als auch bei den Niederlagen gegen Montenegro und Spanien ließ das DHB-Team internationale Klasse vermissen. "Wir haben gesehen, dass wir uns in entscheidenden Situationen schwertun. Wir brauchen mehr Handlungsschnelligkeit und richtige Lösungen, auch wenn wir unsere Strukturen nicht so hinbekommen, weil der Gegner es nicht zulässt", sagte Gaugisch. 

Begrenzte Alternativen

Seine personellen Alternativen sind jedoch begrenzt, denn das Gefälle im deutschen EM-Kader war in der Vorrunde sehr groß. Der Bundestrainer vertraute daher überwiegend auf die Formation mit der größten Erfahrung. Insbesondere im Angriff lief es nicht nach Wunsch. "Uns fehlen die Tore", monierte Kromer und forderte:  "Wir müssen aus den Erfahrungen lernen. Auch wenn das manchmal ein trauriger Weg ist." 

Die Mannschaft selbst hat sich für die kommenden Aufgaben einiges vorgenommen. "Wir können nicht mehr ändern, was war. Deshalb schauen wir nach vorne und versuchen, optimistisch zu sein", sagte Smits. Kromer gab daher die Marschroute aus: "Wir müssen Schritt für Schritt weiterarbeiten und wollen gegen große Teams auch einmal eine Überraschung schaffen. Es wird in jedem Spiel natürlich auch um das Ergebnis gehen."

1. Spieltag
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  • Tabelle
Türkei
Türkei
Türkei
0
Griechenland
Griechenland
Griechenland
0
14:30
Do, 03.12.
Slowenien
Slowenien
Slowenien
0
Island
Island
Island
0
16:30
Do, 03.12.
Dänemark
Dänemark
Dänemark
0
Spanien
Spanien
Spanien
0
17:00
Do, 03.12.
Ungarn
Ungarn
Ungarn
0
Montenegro
Montenegro
Montenegro
0
19:00
Do, 03.12.
Schweiz
Schweiz
Schweiz
0
Nordmazedonien
Nordmazedonien
Nordmazed.
0
16:30
Fr, 04.12.
Österreich
Österreich
Österreich
0
Kroatien
Kroatien
Kroatien
0
18:00
Fr, 04.12.
Schweden
Schweden
Schweden
0
Deutschland
Deutschland
Deutschland
0
18:00
Fr, 04.12.
Norwegen
Norwegen
Norwegen
0
Rumänien
Rumänien
Rumänien
0
19:00
Fr, 04.12.
Niederlande
Niederlande
Niederlande
0
Tschechien
Tschechien
Tschechien
0
20:30
Fr, 04.12.
Slowakei
Slowakei
Slowakei
0
Serbien
Serbien
Serbien
0
20:30
Fr, 04.12.
Färöer
Färöer
Färöer
0
Ukraine
Ukraine
Ukraine
0
Sa, 05.12.
Frankreich
Frankreich
Frankreich
0
Polen
Polen
Polen
0
Sa, 05.12.
Gruppe A
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1IslandIslandIsland00000:000
1MontenegroMontenegroMontenegro00000:000
1SlowenienSlowenienSlowenien00000:000
1UngarnUngarnUngarn00000:000
  • Hauptrunde Gruppe I
Gruppe B
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1NordmazedonienNordmazedonienNordmazed.00000:000
1NorwegenNorwegenNorwegen00000:000
1RumänienRumänienRumänien00000:000
1SchweizSchweizSchweiz00000:000
  • Hauptrunde Gruppe I
Gruppe C
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1DänemarkDänemarkDänemark00000:000
1GriechenlandGriechenlandGriechenland00000:000
1SpanienSpanienSpanien00000:000
1TürkeiTürkeiTürkei00000:000
  • Hauptrunde Gruppe I
Gruppe D
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1KroatienKroatienKroatien00000:000
1NiederlandeNiederlandeNiederlande00000:000
1ÖsterreichÖsterreichÖsterreich00000:000
1TschechienTschechienTschechien00000:000
  • Hauptrunde Gruppe II
Gruppe E
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FäröerFäröerFäröer00000:000
1FrankreichFrankreichFrankreich00000:000
1PolenPolenPolen00000:000
1UkraineUkraineUkraine00000:000
  • Hauptrunde Gruppe II
Gruppe F
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1DeutschlandDeutschlandDeutschland00000:000
1SchwedenSchwedenSchweden00000:000
1SerbienSerbienSerbien00000:000
1SlowakeiSlowakeiSlowakei00000:000
  • Hauptrunde Gruppe II
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