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"Für mich war das ein Elfmeter"

SC Freiburg holt Big Point nach Elfer-Ärger

Der SC Freiburg bejubelt einen Punktgewinn in der Hauptstadt
Der SC Freiburg bejubelt einen Punktgewinn in der Hauptstadt
Foto: © getty, Stuart Franklin
21. Oktober 2018, 17:35
sport.de
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Hertha BSC hat im Duell mit dem ungeliebten SC Freiburg seine makellose Heimbilanz in der Festung Olympiastadion eingebüßt. Nach begeisternden Siegen über den FC Bayern und Borussia Mönchengladbach kamen die Berliner vor 53.716 Zuschauern nicht über ein 1:1 (1:1) gegen die Breisgauer hinaus und verpassten den möglichen Sprung auf Platz zwei der Fußball-Bundesliga.

Ondrej Duda (7. Minute) brachte das Team von Trainer Pál Dárdai zwar mit seinem sechsten Saisontreffer in Führung, per abgefälschtem Schluss glich Robin Koch (36.) jedoch für die Gäste aus.

Für den größten Aufreger sorgte Referee Benjamin Cortus in der 88. Minute, als er einen zunächst verhängten Strafstoß für die Hausherren nach einem angeblichen Foul von Manuel Gulde an Palko Dárdai nach Videobeweis wieder zurück nahm.

"Für mich war das ein Elfmeter", sagte Berlins Torjäger Salomon Kalou. Freiburgs Sportvorstand Jochen Saier meinte: "Ich glaube schon, dass es nicht zwingend Elfmeter war. Aber da hatten wir auch ein bisschen Glück in der Phase."

Hertha-Coach Pál Dárdai sagte hörbar angesäuert: "Wir müssen das einfach akzeptieren." Gleichzeitig gestand der Ungar: "Das war keine falsche Entscheidung."

Damit blieb Hertha im vierten Heimspiel dieser Saison erstmals ohne Sieg und feierte nur einen Erfolg in den vergangenen elf Aufeinandertreffen mit den Freiburgern. Die Mannschaft von Coach Christian Streich setzte sich dank einer Leistungssteigerung nach schwachem Start weiter im Mittelfeld der Tabelle fest.

Duda setzt beeindruckende Serie fort

Freiburg präsentierte sich zu Beginn defensiv noch völlig konfus, brachte sich durch ungenaue Pässe selbst in Bedrängnis. Keeper Alexander Schwolow rief seine Vorderleute früh lautstark zur Ordnung.

Die verdiente frühe Hertha-Führung resultierte aber aus einem feinen Angriff: Kapitän Vedad Ibisevic legte im Mittelfeld für Per Skjelbred auf, der Norweger schickte Duda in die Tiefe. Der Slowake tanzte den überforderten Lukas Kübler aus und versenkte überlegt. Duda traf damit wie schon in den vorigen Heimspielen gegen den Bayern (2:0) und Mönchengladbach (4:2).

Hertha BSC lässt Chancen zum 2:0 liegen

Freiburg konnte zunächst nicht mithalten. Neben Florian Niederlechner und Kapitän Mike Frantz fehlte in Jerome Gondorf (Muskelfaserriss) kurzfristig ein weiterer Etablierter. In seinem zweiten Startelf-Einsatz der Saison kam U21-Nationalspieler Luca Waldschmidt lange kaum zur Geltung. Bei der Rückkehr nach Schultereckgelenkprellung saß Nils Petersen zunächst auf der Bank.

So ließen Kalou (28.), Duda (29.) und Valentino Lazaro (33.) gute Chancen aus, für Hertha zu erhöhen. Doch mit der Überlegenheit schlich sich bei den Berlinern auch eine gewisse Lässigkeit ein. Und diese bestrafte Freiburg sofort.

Der erstmals von Beginn eingesetzte Derrick Luckassen spitzelte Waldschmidt den Ball vom Fuß, den Knaller von Koch aus mehr als 20 Metern fälschte Arne Maier unglücklich und unhaltbar für Torwart Rune Jarstein ins eigene Netz ab.

Petersen belebt das Spiel des SC Freiburg

Zur Halbzeit reagierte SCF-Trainer Streich auf die Harmlosigkeit seines Teams, brachte Petersen für den ineffektiven Marco Terrazzino. Und nach nur 50 Sekunden hatte der Olympia-Silbergewinner die große Chance zur Führung, Lazaro lenkte aus kurzer Distanz aber noch zur Ecke.

Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem beide Teams immer wieder Nadelstiche setzen konnten. Die beste Chance zum Hertha-Sieg vergab Ibisevic auf Flanke des ansonsten wirkungslosen Javairo Dilrosun nach gut einer Stunde.

Die Berliner drückten weiter auf den vierten Heimerfolg, ließen aber die letzte Konsequenz vermissen. In der 83. Minute rettete Hertha-Keeper Rune Jarstein aus kurzer Distanz gegen Waldschmidt zumindest noch einen Punkt.

Dann sorgte Referee Cortus noch einmal für Aufregung, als er nach einem angeblich Foul von Manuel Gulde an Palko Dárdai zunächst auf Strafstoß entschied. Nach einem Blick auf die Videobilder aber revidierte er sich - und besiegelte so das Remis.

 

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