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Ambitionen mit Hertha

Herthas Lazaro mag Rolle als Bayern-Herausforderer

Lazaro möchte sich bei Hertha als Führungsspieler etablieren
Lazaro möchte sich bei Hertha als Führungsspieler etablieren
Foto: © getty, Boris Streubel
09. Oktober 2018, 15:41
sport.de
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Nach sieben Runden bietet sich für Valentino Lazaro in der deutschen Fußball-Bundesliga ein ungewohntes Bild. Sein Club Hertha BSC ist als Tabellenfünfter punktegleich mit dem Zweiten und nur drei Zähler hinter dem Spitzenreiter. Was aber noch bemerkenswerter ist: Die Berliner liegen vor dem Titelverteidiger und Rekordmeister FC Bayern.

Ein Grund dafür ist der überraschende 2:0-Heimsieg von Lazaro und Co. Ende September über die Münchner, der die erste Saisonniederlage für den großen Titelfavoriten bedeutete. Danach stürzte das Team von Trainer Niko Kovac in eine veritable Krise. "Der Sieg über die Bayern war etwas ganz Spezielles, aber wir wissen das richtig einzuschätzen", sagte Lazaro am Dienstag im ÖFB-Camp in Bad Waltersdorf. "Wir sind froh, oben zu stehen, haben aber noch genug Verbesserungspotenzial."

Die aktuellen Probleme beim FC Bayern und die dadurch entstandene Spannung in der Liga sei "auf jeden Fall etwas Erfrischendes", meinte Lazaro. "Doch die Bayern haben so viel Qualität, dass sie schnell wieder nach oben kommen können."

Lazaro will nach vorne

Beim Erfolg über den Serienmeister lieferte der Ex-Salzburger trotz der prominenten Gegenspieler Franck Ribéry und David Alaba eine starke Leistung als Rechtsverteidiger ab und bereitete einen Treffer vor. Dabei würde der 22-Jährige gern eine Position näher zum gegnerischen Tor einnehmen. "Es ist kein Geheimnis, dass ich mich in der Offensive sehr wohlfühle. Aber ich komme auch als Rechtsverteidiger oft nach vorne, das will der Trainer auch", erzählte Lazaro.

Unabhängig von seiner Position möchte sich der 15-fache ÖFB-Teamspieler bei Hertha als Führungsspieler etablieren. "Ich arbeite daran, dass ich nicht nur mitschwimme, sondern vorne vorangehen kann." Seine Integration beim Bundesligisten klappte im Vorjahr auch deswegen so gut, weil Lazaro am Leben in der deutschen Hauptstadt schnell Gefallen fand. "Ich liebe den coolen Lifestyle, dass immer etwas los ist."

Lazaro will mit ÖFB auftrumpfen

Derzeit ist der Steirer allerdings im beschaulichen Bad Waltersdorf einquartiert, wo die Vorbereitung auf das Nations-League-Spiel am Freitag im Wiener Happel-Stadion gegen Nordirland läuft. "Wir wollen eine Reaktion auf die Niederlage gegen Bosnien zeigen und gewinnen. Unser Ziel ist Gruppenplatz eins, es ist noch alles möglich", betonte Lazaro.

Für seinen ÖFB-Kollegen Alessandro Schöpf ist das Duell mit den Nordiren "mehr oder weniger ein Pflichtsieg. Wenn wir so spielen wie über weite Strecken in den Testpartien, bin ich überzeugt, dass wir gewinnen können."

Die Nordiren seien "von der technischen Qualität her vielleicht nicht die beste Mannschaft", vermutete Schöpf. "Aber sie sind sehr robust und kampfbetont, daher erwarte ich einen ekligen Gegner."

Hoffnungen auf Startformation

Nach den Ausfällen von David Alaba, Julian Baumgartlinger und Florian Grillitsch darf sich der Tiroler Hoffnungen auf einen Platz in der Startformation machen - möglicherweise sogar im Zentrum und nicht wie zuletzt am Flügel. "Meine Lieblingsposition ist hinter den Spitzen, aber der Teamchef weiß, dass ich flexibel einsetzbar bin", meinte Schöpf.

Bei Schalke agierte der 24-Jährige zuletzt als Rechtsaußen - und erzielte in dieser Rolle das Tor zum 1:0 gegen Mainz, womit er den "Königsblauen" den ersten Saisonsieg bescherte. Schon vor dieser Partie war Schöpf leicht erkältet gewesen, danach kam Fieber dazu, weshalb er das jüngste Liga-Match gegen Fortuna Düsseldorf versäumte. Vielleicht sei die Erkrankung eine Folge davon gewesen, dass nach dem wichtigen Sieg viel Ballast abfiel, vermutete der wieder genesene Schöpf. "Der Druck war schon sehr groß, speziell nach der erfolgreichen letzten Saison."

Doch selbst nach dem verkorksten Start mit fünf Liga-Niederlagen in Folge sei Trainer Domenico Tedesco immer ruhig und besonnen geblieben. "Er hat uns gesagt, es gibt wichtigere Dinge im Leben als Fußball", berichtete der ÖFB-Teamspieler und lobte seinen Coach. "Er versucht, jedem Spieler mitzuteilen, dass er wichtig für die Mannschaft ist."

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