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EL-Sieg! Abgezocktes United vollendet "Europa-Triple"

Europa-League-Sieger 2017: Manchester United holt den Titel in Stockholm!
Europa-League-Sieger 2017: Manchester United holt den Titel in Stockholm!
Foto: © getty, Mike Hewitt
24. Mai 2017, 22:38
sport.de
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Manchester United hat mit der Vollendung seines "Europa-Triples" den Fußball-Olymp erobert und die jungen Wilden von Ajax Amsterdam in die Schranken verwiesen.

Zwei Tage nach dem fürchterlichen Terroranschlag in der Heimat besiegte der englische Rekordmeister im Europa-League-Finale von Solna sein niederländisches Pendant mit 2:0 (1:0) - und schenkte einer trauernden Stadt damit etwas Lebensfreude zurück.

Mittelfeld-Star Paul Pogba (18.) und der Ex-Dortmunder Henrikh Mkhitaryan (48.) führten die Red Devils mit ihren Treffern zudem doch noch auf direktem Weg in die Gruppenphase der Champions League.

Zudem zählt ManUnited nun zu einem elitären Kreis von nun fünf Teams, die allesamt die Königsklasse, den Europapokal der Pokalsieger und die Europa League (früher UEFA-Pokal) gewonnen haben. Dies war zuvor nur Bayern München, Juventus Turin, dem FC Chelsea und eben Ajax gelungen.

"Wir sind sehr fokussiert ins Spiel gegangen. Wir haben für Manchester und das Land gewonnen. Wir haben für die Leute gespielt, die gestorben sind", sagte Pogba. Tief enttäuscht war hingegen der ehemalige Bundesliga-Profi Amin Younes. "Ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll. Es war mein erstes Finale. Wir können trotzdem stolz darauf sein, dass wir hier hingekommen sind. Manchester hat verdient gewonnen", sagte der künftige Nationalspieler bei "Sport1".

Die Niederländer, angetreten mit dem künftigen Nationalspieler Amin Younes und der jüngsten Final-Startelf aller Zeiten (im Durchschnitt 22 Jahre und 282 Tage), müssen indes weiter auf ihren ersten europäischen Titel seit 22 Jahren warten. Die letzte von 33 Meisterschaften hatte Ajax zuletzt 2014 gewonnen.

Das Europa-League-Finale zum Nachlesen im sport.de-Liveticker

Partie im Zeichen des Terroranschlags

Aufgrund der beeindruckenden Historie beider Vereine betitelte die Europäische Fußball-Union UEFA die Begegnung als "Duell der Giganten" - das aber auch im Zeichen des Terroranschlags vom Montagabend stand.

Vor dem Anpfiff wurde deshalb mit einer Schweigeminute der 22 Todesopfer und der vielen Verletzten gedacht, die United-Profis spielten mit Trauerflor. "Die Opfer und ihre Familien sind in unseren Köpfen und Herzen", hatte Teammanager José Mourinho geäußert: "Aber wir haben einen Job zu erledigen, und genau das werden wir tun."

Vor 46.961 Zuschauern in der Friends Arena begann United dann auch engagiert, 100-Millionen-Mann Pogba gab nach gerade einmal 24 Sekunden den ersten Warnschuss ab. Auch in den folgenden Minuten waren die Engländer, die unter anderem ohne den verletzten schwedischen Top-Stürmer und Ex-Ajax-Spieler Zlatan Ibrahimović auskommen mussten, das Team mit mehr Präsenz und Wucht. Pogbas abgefälschter Schuss landete nicht unverdient im Tor.

Und Ajax? Kam danach immerhin etwas besser ins Spiel. Dennoch wirkten der künftige Nationalspieler Amin Younes und seine Kollegen in der Defensive verwundbar und im Spiel nach vorne ziemlich ideenlos. Trotz deutlich mehr Ballbesitz lief bis auf den Schuss von Bertrand Traoré (15.), den Younes noch vor dem Rückstand elegant vorbereitete, nur wenig zusammen.

Mkhitaryan macht den Deckel drauf

Nur wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff hatte der ehemalige Dortmunder Mkhitaryan  seinen großen Auftritt. Im Fallen spitzelte der Armenier unter größter Bedrängnis den Ball ins Tor, Ajax-Keeper André Onana sah dabei nicht gut aus. Der Kameruner hätte energischer aus seinem Kasten stürmen müssen.

Der Nackenschlag wirkte deutlich nach, die Angriffe der Niederländer waren zerfahren und oft vom Zufall geprägt. Auf der anderen Seite kam Marouane Fellaini (65.) frei zu einem Kopfball, der besser platziert wahrscheinlich die Entscheidung gebracht hätte.

Manchester-Kapitän Wayne Rooney, der unter Mourinho kaum noch zum Zuge kommt, wurde in der 90. Minute eingewechselt.

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1Olympique LyonOlympique LyonLyon650113:31015
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5SC FreiburgSC FreiburgFreiburg64209:3614
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10AS RomAS RomAS Rom640210:5512
11Nottingham ForestNottingham ForestNottingham632111:6511
12Fenerbahce IstanbulFenerbahce IstanbulFenerbahce63219:5411
13FC BolognaFC BolognaBologna63219:5411
14FC Viktoria PilsenFC Viktoria PilsenViktoria Pilsen62406:2410
15Panathinaikos AthenPanathinaikos AthenPanathinaikos63129:7210
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17Roter Stern BelgradRoter Stern BelgradRoter Stern63125:5010
18PAOK SalonikiPAOK SalonikiPAOK623113:1039
19Celta VigoCelta VigoCelta Vigo630312:939
20OSC LilleOSC LilleLille630310:739
21Young Boys BernYoung Boys BernYoung Boys63038:12-49
22SK BrannSK BrannBrann62226:7-18
23Ludogorez RasgradLudogorez RasgradLudogorez621311:14-37
24Celtic GlasgowCeltic GlasgowCeltic62137:11-47
25GNK Dinamo ZagrebGNK Dinamo ZagrebDinamo Zagreb62138:13-57
26FC BaselFC BaselBasel62048:9-16
27FCSB BukarestFCSB BukarestFCSB62047:11-46
28Go Ahead Eagles DeventerGo Ahead Eagles DeventerGo Ahead Eagles62045:11-66
29Sturm GrazSturm GrazSturm Graz61144:8-44
30Feyenoord RotterdamFeyenoord RotterdamFeyenoord61057:13-63
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32FC UtrechtFC UtrechtUtrecht60153:9-61
33Glasgow RangersGlasgow RangersRangers60153:11-81
34Malmö FFMalmö FFMalmö60153:12-91
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