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Balotelli in Nizza wieder obenauf

Der Italiener Mario Balotelli macht nun den Strafraum an der Côe d'Azur unsicher
Der Italiener Mario Balotelli macht nun den Strafraum an der Côe d'Azur unsicher
Foto: © APA (AFP)
18. Oktober 2016, 13:51
sport.de
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Am exaltierten Selbstvertrauen von Mario Balotelli haben selbst die zuletzt mageren Jahre nicht genagt. Die Trophäe des Weltfußballers sei nach wie vor Thema für ihn, berichtete Italiens Skandalkicker nach einem Doppelpack im ersten Pflichtspiel für OGC Nizza.

"Es ist noch nicht zu spät", meinte Balotelli zu seinen Absichten. An der Cote d'Azur will sich der Angreifer wieder für Höheres empfehlen.

Seine ersten Wochen in der Ligue 1 verliefen für Balotelli auch nach Maß. Als erster Spieler seit 25 Jahren brachte es der 26-Jährige auf vier Tore in den ersten beiden Spielen. Nach neun Runden steht Nizza auch dank inzwischen fünf Balotelli-Treffern noch vor Paris Saint-Germain und Monaco an der Tabellenspitze. Am Donnerstag (ab 19:00 Uhr) gastieren die Südfranzosen nun am dritten Spieltag der Europa League bei RB Salzburg.

In der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde Balotelli vor vier Jahren. Im EM-Halbfinale gegen Deutschland traf der Stürmer zweimal, sein Jubel in Muskelpose ging um die Welt. Danach wurde es um den begnadeten, aber auch eigenwilligen Sohn ghanaischer Einwanderer aber zumindest sportlich ruhiger. Abseits des Fußballfeldes häuften sich indes die Unstimmigkeiten.

Roberto Mancini fast eine Vaterfigur

Vor allem Balotellis Dispute mit Roberto Mancini sind legendär. Der Italiener trainierte seinen bei einer Pflegefamilie in Brescia aufgewachsenen Landsmann bei Inter Mailand und dann ab Sommer 2010 bei Manchester City. In England war bald von "Mad Mario" die Rede. Balotelli häufte Parkstrafen jenseits der 10.000 Euro an. Er flanierte durch Manchesters Innenstadt und verteilte Geld an Passanten. Balotelli bewarf Jugendspieler mit Dartpfeilen ("Weil mir langweilig war") und ließ sich von einem Freund fast sein Haus durch einen Feuerwerkskörper abfackeln.

Bei City zeigte Balotelli nur selten sein Können. Das Tischtuch mit Mancini aber zerschnitten, als der Angreifer wieder einmal eine Rote Karte sah. Mancini wollte seinen Bad Boy verkaufen, schwenkte schließlich doch wieder um: "Mit ihm ist es wie in einer Familie, wenn sich ein Kind danebenbenimmt. Die Zuneigung der Eltern ist weiterhin da."

Nach einem Trainingsdisput mit Mancini wechselte Balotelli im Frühjahr 2013 dann doch zu Milan, nach nur einer Saison wieder zurück auf die Insel zu Liverpool. Bei den Reds folgte ein schwaches Jahr, leihweise ging es wieder nach Mailand. Mit der Nationalelf spielte Balotelli 2014 in Brasilien eine katastrophale WM, danach wurde er nur noch einmal für die Azzurri nominiert und verpasste auch die diesjährige EM-Endrunde.

Nachtclubs? "Will diese Frage lieber überhören"

Und nun Nizza. Bei seiner offiziellen Vorstellung war Balotelli wieder in seinem Element. Ob er erstaunt sei, wie viele Journalisten erschienen sind, wurde er gefragt. "Sie sind hier, um mich zu sehen und nicht ich, um sie zu sehen", war die Antwort. Auf die Feststellung, dass es an der Côte d'Azur viele Nachtclubs gebe, meinte Balotelli mit grimmigem Blick: "Ich will diese Frage lieber überhören."

Die Verantwortlichen des vierfachen französischen Meisters - die Titel wurden allesamt in den 1950er-Jahren eingefahren - wissen um den Werdegang ihres Stars jedenfalls Bescheid. "Wir kennen das Risiko, das wir eingehen. Aber es ist eines, das ich mit Freude eingehe", meinte Klub-Präsident Jean-Pierre Rivere. Trainer Lucien Favre unterstrich die guten Absichten des Italieners. "Er will auf das höchste Level zurück. Wir gehen das Schritt für Schritt an. Wenn man zu viel auf einmal erwartet, wird das nicht funktionieren."

Man darf gespannt sein, ob der Schweizer die gleiche Geduld aufbringen kann wie einst Mancini. Der meldete sich dieser Tage wieder lobend zu Wort. Balotelli sei ein guter Junge mit einem großen Herz, betonte der 51-Jährige in der "L'Équipe". "Ich habe oft mit ihm gesprochen, und er hat immer zugehört. Aber manchmal war es eben so, dass die Worte bei ihm in eine Ohr hinein, und aus dem anderen sofort wieder hinaus gingen."

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