Am Dienstag (21:00 Uhr/Prime Video) muss der personell gebeutelte FC Bayern in der Champions League bei Atlético Madrid ran. Lothar Matthäus warnt den deutschen Rekordmeister vor der harten Gangart der Spanier - vorgelebt durch ihren Trainer.
Matthäus erinnert sich mit Schmerzen an seine giftigen Duelle mit Diego Simeone. "Der hat getreten und getreten", berichtete der RTL/Sky-Experte aus seiner Zeit bei Inter Mailand über den damaligen Pisa-Profi, "da habe ich mir gesagt, da brauchst du hinten und vorne Schienbeinschützer."
Simeone sei einst auf die gegnerischen Spielmacher angesetzt worden, verriet Deutschlands Rekordnationalspieler. "Der hat auch einen Maradona getreten - als Argentinier! Seinen Kapitän in der Nationalmannschaft hat er getreten. Das musst du dir mal vorstellen! Der hat Schaum vor dem Mund gehabt."
Und nach seinem eigenen Vorbild habe der heutige Chefcoach bei Atlético eine kampfeslustige Truppe geformt, die Thomas Müller einst als "die größten Rabauken" im europäischen Fußball bezeichnete.
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"Rabauken - das ist ja ein nettes Wort", schmunzelte Matthäus, "wenn er jetzt Treter gesagt hätte ... Das ist eine dreckige, unangenehme Mannschaft."
Und die Fans der Rojiblancos würden genauso ticken. "Die sind genauso bekloppt wie der Simeone, positiv bekloppt", betonte Matthäus, "die stehen hinter ihrer Mannschaft. Auch mit dieser Aggressivität."
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FC Bayern mit großen Verletzungssorgen
Auf den FC Bayern warte demnach "eine Herausforderung. Aber da musst du durch und kannst was lernen. Denn du spielst ja nicht jede Woche in so einem Hexenkessel, gegen so eine Mannschaft, mit dieser Art und Weise, wie sie Fußball spielen. Wird ein schönes Spiel."
Allerdings eines, in dem die Münchner ohne zahlreiche Stammkräfte auskommen müssen. Im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund hatten am Samstag unter anderem Manuel Neuer, Luis Diaz und Jamal Musiala gefehlt, während der Partie verletzten sich dann auch Ismael Saibari, Serge Gnabry und Michael Olise. Einzig der Franzose könnte rechtzeitig bis Dienstagabend fit werden.
















































