Jürgen Klopp hat schon in seinen ersten Monaten als Bundestrainer einige neue Dinge angestoßen. Eine für alle überraschende Maßnahme wird er nach Ansicht eines früheren BVB-Wegbegleiters auch künftig weiter durchsetzen.
Der ehemalige Dortmunder Patrick Owomoyela geht fest davon aus, dass Jürgen Klopp in seiner Rolle als Bundestrainer auch künftig viel experimentieren wird. Klopp hatte zu seinen ersten Länderspielen zwei separate Kader nominiert. Das XXL-Aufgebot ermöglichte es ihm, in etwas mehr als zwei Wochen so viele Spieler wie möglich genau unter die Lupe zu nehmen.
"Es geht einfach darum, die richtigen Leute zu finden. Er hat viele Spieler [in der ersten Länderspielpause] genutzt. Das wird auch in Zukunft der Fall sein", prognostizierte Owomoyela gegenüber "bulinews.com" weitere Mammut-Aufgebote in den kommenden Wochen und Monaten. Seinen zweiten DFB-Kader wird Klopp am kommenden Donnerstag präsentieren. Auf dem Programm stehen als nächstes die Länderspiele gegen Serbien (13.) und die Niederlande (16.).
Klopp will harte Arbeit mit Spaß kombinieren
Dass Klopp das DFB-Ruder rumreißen kann, steht für seinen früheren Schützling außer Frage. "Er ist in der Lage, wichtige Dinge in kurzer Zeit zu verändern. Deshalb passt er so gut. Ich wünschte mir nur, er hätte die Spieler jeden Tag zur Verfügung, aber das ist nicht der Fall. Wie ich gesagt habe: Er kann einen unmittelbaren Einfluss und eine klare Vision kreieren."
Laut Owomoyela zeichnet Klopp allen voran eine gute Mischung im Umgang mit den Spielern aus. "Er wollte harte Arbeit sehen, dabei aber auch Spaß haben. Obwohl er viel von uns verlangt hat, ließ er uns auch Spaß haben. Er war der Lauteste in der Umkleide, hat dir aber auch Freiheiten gegeben. Aber man musste auch liefern, indem man hart auf dem Platz arbeitet und das tut, was er sagt."































